Sternberg : Drei Wasserproben nitratbelastet

Elias Gülzow im Labormobil unterstützte gestern seinen Vater Harald Gülzow bei der Grunduntersuchung der Proben. Wer diese Variante gewählt hatte, bekam das Ergebnis zeitnah.
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Elias Gülzow im Labormobil unterstützte gestern seinen Vater Harald Gülzow bei der Grunduntersuchung der Proben. Wer diese Variante gewählt hatte, bekam das Ergebnis zeitnah.

In Sternberg haben Umweltschützer gestern Brunnenwasser untersucht: Spitzenwert liegt bei 183 mg/pro Liter .

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29. Juli 2014, 17:20 Uhr

Extra aus Warin war gestern Wilhelm Lewerenz nach Sternberg gekommen, um am Labormobil sein Brunnenwasser untersuchen zu lassen. Die Ankündigung hatte er in unserer Zeitung gelesen, sagt der Wariner. Das Brunnenwasser verwende er für ein Planschbecken, das von den Enkeln genutzt wird und natürlich auch von ihm, setzt er nach. „Die Untersuchung soll mir Sicherheit geben“, begründet er. Hatte sich Wilhelm Lewerenz zuerst lediglich für eine Grunduntersuchung entschieden, bei der der Nitrat-, Säure- und Salzgehalt festgestellt wird, schwenkte er dann um. „Ich nehme gleich die Garten- und Brauchwasseruntersuchung, wo auch überprüft wird, ob das Wasser fürs Gießen im Garten, zum Waschen und fürs Planschbecken geeignet ist“, sagt er. Auf das Ergebnis muss er angesichts der vielen zu untersuchenden Parameter nun aber warten. Es wird ihm per Post zugeschickt.

Josef Semch aus Witzin tränkt mit dem selbst geförderten Wasser nur die Pferde. Das Wasser aus dem Brunnen, den es schon zu DDR-Zeiten gegeben hat, war trinkbar, hatte seinerzeit eine Untersuchung ergeben. Die läge nun lange zurück, meint er und war gestern mit einer Wasserprobe zum Labormobil gekommen.

So wie auch Waldemar Aulich aus Dabel. „Wir haben seit 40 Jahren einen steinernen, offenen Brunnen. Wenn es viel regnet, steht Wasser drin. Früher haben wir das mit dem Eimer geschöpft, jetzt haben wir eine Pumpe“, erzählt er. Das Wasser wird überwiegend für den Garten verwendet. Eine Untersuchung zu DDR-Zeiten hatte keine Beanstandung ergeben.

40 Leute waren gestern zum Labormobil des VSR-Gewässerschutz e. V. gekommen.

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