780-Jahrfeier : Drei Nachbardörfer – ein Fest

Auf den Grünflächen vor den Ventschower Sporthalle finden am kommenden Sonnabend die Nachmittagsveranstaltungen zur gemeinsamen 780-Jahr-Feier der Gemeinden Ventschow, Bibow und Jesendorf statt.
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Auf den Grünflächen vor den Ventschower Sporthalle finden am kommenden Sonnabend die Nachmittagsveranstaltungen zur gemeinsamen 780-Jahr-Feier der Gemeinden Ventschow, Bibow und Jesendorf statt.

Rund um und in der Sporthalle treffen sich die Bürger aus Ventschow, Neuhof und Jesendorf am Sonnabend gemeinsam zur 780-Jahr-Feier.

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07. September 2015, 17:18 Uhr

Jetzt hofft man noch auf den Wettergott – dann ist alles in besagten trockenen Tüchern für die Feier von Ventschow, Jesendorf und Neuhof, dem Ortsteil der Gemeinde Bibow. Die drei Nachbardörfer haben das gleiche Jubiläum und wollen die 780 Jahre zünftig begehen. „Es ist gut, dass wir es gemeinsam machen und nicht jeder sein Ding dreht“, sagt dazu Marianne Suderow, die Vorsitzende des Vereins „Alte Schmiede“ aus Neuhof.

Dabei feiern die Neuhofer am 3. Oktober das 780er nochmals, verbunden mit dem Erntefest. „Das haben wir langfristig geplant und so belassen wir es auch dabei“, so Suderow. Doch als dann die Idee der gemeinsamen Festivitäten geboren und umgesetzt wurde, war die „Alte Schmiede“ mit im Boot. Die Vereinsmitglieder haben für diesen Sonnabend den Verkauf von Kaffee und Kuchen auf dem Festgelände vor der Ventschower Sporthalle übernommen. Neben Vereinsmitgliedern sorgen auch der Kirchenbauverein Bibow sowie die Ventschower Frauen für die leckeren Obstböden, Hefegebäcke und Torten.

Für die Nachmittags-Aktivitäten zwischen 14 und 17 Uhr auf den Rasenflächen um die Ventschower Halle haben Vertreter aus den Gemeinden Jesendorf und Bibow den Hut auf; Ventschow organisiert seinerseits den abendlichen Festball in der Halle. Ramona Gabler, Mitglied des Ausschusses für Schule, Jugend, Kultur und Sport der Gemeinde Ventschow, lobte „die sehr gute Zusammenarbeit mit den Bürgermeistern aus Jesendorf und Bibow.“ Das gemeinsame Interesse, so etwas auf die Beine zu stellen, sei da, die Vorbereitungen verliefen ganz unkompliziert.

Jesendorfs Bürgermeister Arne Jöhnk steuerte die „Rollmöpse“ aus Zernin bei Bützow fürs nachmittägliche Programm bei. „Die hatten wir schon 2014 bei unserem Dorffest, sie sorgen für gute Stimmung“, verspricht Jöhnk. Für Stimmung ist dann aber auch garantiert gegen 16.30 Uhr gesorgt, wenn es heißt: „Stärkstes Dorf gesucht!“ Die Dreier-Feierer messen sich im Tauziehen. Dabei haben die Ventschower nicht nur Heimvorteil, sondern sind in der Disziplin, die zu Urväterzeiten gar mal olympisch war (1900 bis 1920), geübt. „Bei jedem unserer Dorffeste gibt es Tauziehen. Im Vorjahr gewannen die Ventschower Bürger gegen die Feuerwehr“, erzählt Gabler. Doch wer weiß, ob nicht etwa in Jesendorf die stärksten Männer wohnen? Wobei laut Ausschreibung bei den jeweiligen Zehner-Teams drei Frauen dabei sein müssen.

Abends ab 20 Uhr ist dann in der Sporthalle ein buntes Programm plus Tanz angesagt. Karten zum Preis von acht Euro gibt es noch heute von 10 bis 12 Uhr, Freitag von 17 bis 19 Uhr sowie dann an der Abendkasse. Ein Höhepunkt wird der Auftritt von Mark Voice sein, der auf seiner musikalischen Reise durch fünf Jahrzehnte bekannte Künstler imitiert. Darunter Udo Lindenberg, Herbert Grönemeyer, Louis Armstrong und Michael Jackson. Zudem verspricht Ramona Gabler noch „eine kleine Überraschung in Sachen Livemusik.“  

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