Auf dem Großen Wariner See : Drachen können auch Tauziehen

„Sturmvögel“-Trommlerin Conny Karbe kann noch so anfeuern: Am Ende gewannen wie im Vorjahr die schwarz gekleideten Dobbertiner Drachenköpp das „kleine Finale“ um Platz drei gegen Sternberg. Fotos: Roland Güttler
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„Sturmvögel“-Trommlerin Conny Karbe kann noch so anfeuern: Am Ende gewannen wie im Vorjahr die schwarz gekleideten Dobbertiner Drachenköpp das „kleine Finale“ um Platz drei gegen Sternberg. Fotos: Roland Güttler

13. Rennen der „Sturmvögel“ aus Warin. Neukloster hatte auch einen neuen Spaßeffekt im Programm. 351 für DKMS gesammelt.

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03. August 2015, 22:15 Uhr

„Es war eine tolle Veranstaltung, alle haben sich gefreut. Wir haben großes Lob bekommen“, zog Conny Karbe, 2. Vorstand der „Sturmvögel“ ihr Fazit zu den 13. Drachenboot-Wettkämpfen auf dem Großen Wariner See. Der gastgebende Drachenbootverein Warin/Neukloster hatte sich am Sonnabend – parallel zum 30. Langstreckenschwimmen der DLRG – auf seinem Hausrevier sieben Gastmannschaften eingeladen.

Am Ende standen zwei Neulinge im Finale. In einem spannenden Rennen setzten sich die Caipiranhas aus Hamburg auf der 200-m-Distanz in 53,84 Sekunden gegen Elim Timber aus Wismar (54,62) durch. Titelverteidiger „DraEgger“ aus Wismar, die Gewinner der vergangenen beiden Jahre in Warin, waren diesmal nicht so gut drauf und belegten nur Rang fünf vor Robbenalarm. „Das war bei Egger schon beim Wismarer Hafenfest zu sehen“, so Karbe.

Sie selbst gab auf dem Wasser alles als Trommlerin ihrer „Sturmvögel“. Doch in der Neuauflage im Lauf um Platz drei half aller Trommelrhythmus nichts. Wiederum waren die Dobbertiner Drachenköpp schneller. Und diesmal war das auch mit bloßem Auge zu erkennen. Hatten die Gastgeber vor Jahresfrist bereits die Paddel zum Zeichen des Laufsieges in die Höhe gerissen, um dann nach Auswertung des unbestechlichen Zielfotos mit einer Zehntel Sekunde Unterschied verloren zu haben, so war die Sache diesmal deutlich: 55,94:57,50.

Doch das tat dem Funsport keinen Abbruch. Auch die Poeler Sprotten, die erst seit gut drei Wochen in einem Drachenboot sitzen, waren trotz des achten und damit letzten Platzes bester Stimmung. Übrigens: Insel-Bürgermeisterin Gabriele Richter paddelte fleißig mit.

Die Poeler Sprotten fanden sich in diesem Jahr, als der Chef der Wismarer Tafel Detlef Lohne am 16. Mai seine verlorene Nudelchallenge-Wette einlöste und von Redentin bis Kirchdorf paddelte. Begleitet u.a. von den Wariner „Sturmvögeln“. Einige Poeler machten mit und so entstanden die Sprotten. Karbe: „Wir freuen uns auf eine gute Drachenboot-Freundschaft.“

Als Bonbon hatten die „Sturmvögel“ am Samstag ein Drachenboot-Tauziehen organisiert. Immer je acht Mann von zwei Teams in einem Boot. Der Einsatz betrug ein Euro pro Nase. „Doch es wurde viel mehr, fast das Doppelte gegeben. Zusammen mit Kuchenbasar und Kinderschminken kamen so 351 Euro für die Deutsche Knochenmarkspende (DKMS – d. Red.) zusammen“, so Conny Karbe.

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