Borkow : Dorfplatz erhält neues Gesicht

Während der Bauberatung in Sachen Platzumgestaltung vor dem Borkower Dorfgemeinschaftshaus mit Bürgermeisterin Regina Rosenfeld (M.) sowie Planer Tim Leirich, Ingenieurbüro Leirich (IBL) Schwerin, Edwin Junghans (Amt Sternberger Seenlandschaft), Torsten Suhr und Polier René Burmeister von der bauausführenden Firma Straßenbau Brüel (v.l.). Fotos: Roland Güttler
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Während der Bauberatung in Sachen Platzumgestaltung vor dem Borkower Dorfgemeinschaftshaus mit Bürgermeisterin Regina Rosenfeld (M.) sowie Planer Tim Leirich, Ingenieurbüro Leirich (IBL) Schwerin, Edwin Junghans (Amt Sternberger Seenlandschaft), Torsten Suhr und Polier René Burmeister von der bauausführenden Firma Straßenbau Brüel (v.l.). Fotos: Roland Güttler

Areal am ehemaligen Bahnhof wird für ca. 100 000 Euro komplett neu gestaltet. Unbefestigtes Gelände wird gepflastert.

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25. Oktober 2017, 12:16 Uhr

„Die anderen sind damit längst fertig. Wir sind als Letzte dran und es wird entsprechend teurer“, verkündet Borkows Bürgermeister Regina Rosenfeld am Rande der Bauberatung. Über das Bodenordnungsverfahren wird im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms der Platz vor dem Borkower Dorfgemeinschaftshaus, dem ehemaligen Bahnhofsgebäude, neu gestaltet.

Die Gesamtkosten betragen ca. 100 000 Euro, „einschließlich die Gelder für den Planer“, so Rosenfeld. Die Arbeiten durch Straßenbau Brüel mit dessen Chef Torsten Suhr und Polier René Burmeister begannen am 16. Oktober. „Es ist mal was vor der Haustür“, so Letzterer.


Altes Gleis darf laut Bahn nicht entfernt werden


Die Entwässerungsarbeiten wurden in der Vorwoche abgeschlossen, Ende dieser Woche soll es soweit sein, dass die Bordgräben schon mal abgestochen sind, um zu sehen, wie sich das auf der Zeichnung Geplante in der Wirklichkeit verhält. Die 4,50 Meter breite Umfahrt um die riesige Kastanie wird in Altstadtpflaster gepflastert, alles andere mit Rechteckpflaster. Zudem entstehen bei der umfassenden Neugestaltung u.a. sieben Pkw-Stellplätze, drei Straßenlampen werden aufgestellt sowie eine feste Sitzgruppe unter der Kastanie. Auch wird es einen andersfarbig abgesetzten Gehweg geben. Welche Farbe es allerdings sein wird, ist noch nicht ganz klar. Das gelbe Pflaster laut Zeichnung sei laut Meister Torsten Suhr „nicht zu bekommen“.

Das Areal wurde nach langen Verhandlungen mit der Bahn dahingehend erweitert, dass die Fläche des einen von zwei ehemaligen Bahnsteigen samt Gleisbett mit verbaut wird. Der längst zugewachsene alte Bahnsteig wurde ebenso entfernt wie die in den vergangenen
20 Jahren hier gewachsenen Nadelbäume samt Gestrüpp.

Jedoch müssen die alten Schienen laut Bahnauflage liegen bleiben. „Wir dürfen sie nur leicht überbauen, damit für den Fall des Falles alles wieder schnell zurück gebaut werden kann“, so Planer Tim Leirich vom Schweriner Ingenieurbüro Leirich. Doch wer glaubt es, das hier wirklich nochmal ein Zug fahren wird. Bereits seit 1. Juni 1996 ist die Strecke für den Personenverkehr stillgelegt. Auf den Gleisen zwischen Alt Damerow und Borkow fährt aktuell eine Draisine.

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