Kobrow : Dorffest erhitzt Gemüter

Offen für Neues: Der Bürgermeister Olaf Schröder und die Gemeindevertreter Matthias Boße (2.v.l.) , Stefanie Kelch (links) und Bärbel Brachmüller (rechts) fragten nach Ideen und Meinungen der Einwohner.
Offen für Neues: Der Bürgermeister Olaf Schröder und die Gemeindevertreter Matthias Boße (2.v.l.) , Stefanie Kelch (links) und Bärbel Brachmüller (rechts) fragten nach Ideen und Meinungen der Einwohner.

Hohe Beteiligung bei Einwohnerversammlung, die künftig einmal jährlich stattfinden soll / Bürger nutzen Möglichkeit für viele Vorschläge.

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31. März 2015, 16:59 Uhr

Der Einladung der Gemeindevertreter zum zwanglosen Austausch über Ideen, Meinungen und Vorschlägen waren so viele Einwohner gefolgt, dass der kleine Raum in der Mehrzweckhalle gut gefüllt war. Bürgermeister Olaf Schröder leitete das Treffen mit einem kurzem Überblick über die Gemeinde ein: Insgesamt 431 Einwohner zählt diese, davon sind 68 Kinder im Alter bis 16 Jahren. Die Feuerwehr im Pflichtunterhalt der Kommune, der Sportverein mit den Abteilungen Angeln, Volleyball, Fußball, Badminton und Tanzen sowie eine wöchentliche Kinderbetreuung und ein Seniorentreff zeigen sich derzeit hauptsächlich für das Gemeinde- und Kulturleben Kobrows verantwortlich.

Feste Vorhaben für dieses Jahr seien die Sanierung des Gemeinderaumes der Mehrzweckhalle und die Straßenbeleuchtung in Dessin, die mit 46 500 Euro teuer zu Buche schlägt. „Viel Geld für Luftschlösser ist nicht da“, mahnte Schröder deshalb. Er lobte gute etablierte Veranstaltungen wie das Osterfeuer, Maibaum aufstellen, Erntedankfest oder die Weihnachtsfeier. Er animierte zu neuen Ideen für das Dorffest. Die viel zu kurzfristige Ausrichtung, die zudem für einige Bürger zu einseitig in der Hand der Feuerwehr liegt, kam bei einigen Dorfbewohnern nicht gut an.

Bei der Diskussion kamen schnell die Mangelpunkte auf den Tisch: Der mit anderen Dorffesten abgestimmte Termin muss langfristig stehen und bekannt gegeben werden. Mehr Einbeziehung der Einwohner wurde gefordert. „Man will sich nicht ausgeschlossen fühlen“, so Marina Nicolai. Mit Würdigung für die, wenn auch kurzfristigen, Bemühungen des letzten Jahres kamen auch positive Kommentare. „Es war ein toller Tanzabend“, so ein Bürger. Wir wollen das Dorffest erhalten, lautete der Konsens.

 

Ausführlich in der Tageszeitung und per epaper.

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