zur Navigation springen
Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

23. November 2017 | 23:18 Uhr

Warin : Doppeltes Glück vor 25 Jahren

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Andreas und Dorothea Kunert seit Herbst 1990 als Pastoren in Warin.

von
erstellt am 01.Okt.2015 | 22:56 Uhr

Sie hätten sich in ein gemachtes Nest setzen können. Nach fünf Jahren Theologiestudium in Rostock und Berlin sowie zwei Jahren Vikariat in Neuhaus an der Elbe, dem praktischen Teil der Ausbildung von Pastoren samt zweitem Examen, rückte der Tag der Entsendung heran. Andreas Kunert gehörte der Brandenburger Kirche an. Die habe sich „viel Mühe“ gegeben, ihm und seiner Frau, die aus der Mecklenburger Kirche kam, ein verlockendes Stellenangebot zu präsentieren. Das vom damaligen Landessuperintendenten Mecklenburgs, Christoph Pentz, sei völlig anders gewesen. Er habe das junge Pastorenpaar nach Warin eingeladen, um sich Kirche und Stadt anzusehen. „Dorthin wolle keiner, die Stelle war vier Jahre unbesetzt, vieles lag im Argen. Er hat uns die Schwachpunkte aber mit aller Offenheit genannt“, erinnert sich der heute 51-Jährige.

Kunerts entschieden sich für Warin. „Wir wollten dorthin, wo wir wirklich gebraucht werden, um was mit aufbauen zu können“, erklärt Dorothea Kunert. Außerdem sei es für Anfänger schwer, das weiterzumachen, was schon einen hohen Standard hat, und noch mehr, dort eigene Akzente zu setzen. Am 1. September 1990 traten die jungen Pastoren
ihren Dienst an, am 21. Oktober war die Ordination durch den Landessuperintendenten, „eine besondere Segnung und Amtseinführung“, die Berufsanfänger erfahren, so Andreas Kunert. Er besetzt seitdem die Pastorenstelle, seine Frau ist als theologische Mitarbeiterin tätig.

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Tageszeitung und auf Epaper.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen