Warin : Doppeljubiläum der Lebensretter

Jahrestagung der DLRG Wismar mit deren Vorsitzenden Dietlind Schieweck (r.) sowie Lehrwart Klaus Fröhlich (l. ) und Beisitzer Eckhardt Stelbrink.
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Jahrestagung der DLRG Wismar mit deren Vorsitzenden Dietlind Schieweck (r.) sowie Lehrwart Klaus Fröhlich (l. ) und Beisitzer Eckhardt Stelbrink.

25 Jahre Ortsgruppe DLRG Warin sowie 30. Langstreckenschwimmen / Klein Labenzer Strand wird auch 2015 nicht bewacht.

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16. April 2015, 17:31 Uhr

Gleich zwei Jubiläen stehen für die Wariner DLRG-Mitglieder in diesem Jahr an: Seit einem Vierteljahrhundert besteht die Ortsgruppe der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG). Zudem richtet man am 1. August das 30. Langstreckenschwimmen im Großen Wariner See aus. Aus Anlass dieses Doppels wird es laut der Wariner DLRG-Vorsitzenden Dietlind Schieweck „tags zuvor am 31. Juli eine Festveranstaltung geben. Dazu laden wir auch ehemalige Mitglieder herzlich ein.“

Aktuell haben die Lebensretter 77 Mitglieder (2013 waren es noch 90), darunter 36 Kinder im Alter bis zu 14 Jahren. Zudem gibt es drei Trainingsgruppen, betreut von Klaus Fröhlich, Silvia Selch und Dietlind Schieweck. Letztere dankte bei der Versammlung im Hotel „Am Wariner See“ allen, „die seit Jahren an den Stränden in Neukloster und Warin als Rettungsschwimmer im Einsatz sind, allen voran Klaus Fröhlich und Silvia Selch.“ Am Neuklostersee sind dies Wolfgang Pügge und der im vergangenen Jahr neu gewählte Zurower Bürgermeister Eckhardt Stelbrink. „Seit vier, fünf Jahren mache ich im Vorstand der DLRG Warin mit, seit sieben Jahren bin ich Rettungsschwimmer“, so Stelbrink, der seit 2004 Trainer im Hochseilgarten des Schullandheims Neukloster ist.

Insgesamt kamen die Lebensretter aus der Zwei-Seen-Stadt im Vorjahr auf 3050 so genannte Wachstunden in Warin und Neukloster.

Ab 15. Mai sind die Strände in Warin und Neukloster wieder besetzt. Probleme gibt es hingegen am Groß Labenzer See in Klein Labenz. Hier gab es 2014 schon keine ständige Bewachung seitens der DLRG. „Wir sind gerne bereit, aber nur bei einer Unterbringung für die Rettungsschwimmer vor Ort“, betont Fröhlich, der ergänzt: „Wenn es andere nur unter einem Sonnenschirm machen wollen – bitteschön. Wir jedenfalls nicht!“ Die Meinung des Lehrwarts ist Konsens in der DLRG Warin. Dem Verein schwebt eine Art festes Gartenhaus vor.

Da es sich beim Labenzer Strand jedoch um einen Außenbereich handelt, könnte das, so Warins Bürgermeister Michael Ankermann, „Ärger mit der Bauaufsicht des Landkreises geben“. Das Stadtoberhaupt favorisiert darum nach wie vor einen „Turm, wie ich sie vom Mittelmeer her kenne“. Schön wäre es schon, „wenn auch der Strand in Labenz bewacht wäre“, so Ankermann gegenüber SVZ.

Was das 30. Langstreckenschwimmen betrifft, so wird dieses – vereinsübergreifend – wie schon 2014 mit den Rennen des Drachenbootvereins Warin/Neukloster kombiniert. Ein Problem haben die DLRGler für ihre Wettkämpfe. Der langjährige Leitende Arzt des Langstreckenschwimmens fällt aus. Darum sucht man nach einem Ersatz, Interessenten können sich unter info@warin.dlrg.de melden.  

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