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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

20. August 2017 | 21:17 Uhr

Festakt in Witzin : Dörpschaft hält Hof zum 20.

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Witziner Danzlüd’ und Plattsnacker feierten ihr zwanzigjähriges Jubiläum am Mühlensee.

Ehre, wem Ehre gebührt! Diese wurde am Wochenende der Witziner Dörpschaft zuteil. Konkret den Witziner Danzlüd’ und den Plattsnackern. Denn beide Formationen wurden 20 und feierten das Jubiläum bei herrlichstem Sonnenschein auf dem neugestalteten Feierplatz am Mühlensee. Es war quasi auch die Einweihung dieser wunderschön gelegenen Örtlichkeit.

Das erste Ständchen brachten die Witziner Dorfmusikanten mit dem allseits beliebten Mecklenburg-Lied. Den tänzerischen Auftakt bildete dann der „Fröhliche Kreis“. Ein Reigen, an dem alle Volkstänzer mitwirkten. Und dass die „alten Hasen“ unter den Danzlüd’ auch für Nachwuchs sorgen, bewiesen sie mit dem Auftritt der „Danzkinnings“ vom Sternberger Heimatverein, die von Heidemarie und Rudi Barz, ebenfalls langjährige Tänzer bei den Witziner Danzlüd’, gegründet wurden und trainiert werden.


Dabei: Tanzgruppen Alt Meteln und Rastow


Doch nicht nur sie waren unter der Gratulantenschar. Auch aus befreundeten Tanzgruppen waren Tänzerinnen und Tänzer gekommen. So die Volkstanzgruppen Alt Meteln und aus Rastow. Mit Tanzeinlagen erwiesen sie den Witzinern die Ehre. Das Programm war bunt und abwechslungsreich. Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt der Plattsnacker. Mit drei Sketchen strapazierten sie wieder mal die Lachmuskeln der Besucher.

Willfried Thomä, der Vorsitzende der Dörpschaft, erinnerte sich an die Anfänge im Jahre 1996. „Es waren Ridi Ahrens, Greti Goewe, Karl Rieckhoff, Egon Neumann, Wilfried Junghans und Irmi Liebe, die die Plattsnacker mit ihrem unnachahmlichen komödiantischen Platt bekannt machten“, so Willfried Thomä. „Später kamen Ingrid Schewe, Gretel Dellin, Gisela Fiedler, Andrea Schüning und Andrea Hüller dazu.“ Und viele Stücke seien aus der Feder von Ridi Ahrens gekommen. Stücke, die die Witziner „so unverwesselbor mocken“.

Auch zur 20-jährigen Geschichte der Witziner Danzlüd’ gab es viel zu hören. Waltraudt Thomä erzählte vom ersten Zusammenkommen im März 1997. „Wir wollten für unsere 775-Jahr-Feier üben. Mit Unterstützung und unter Anleitung der Tanzgruppe Alt Meteln ging es los; es war ein heilloses Durcheinander. Polka, Kette, Walzer, Schritte zählen usw. Wer konnte sich sowas schon merken …“ Also wurde geübt, geübt, geübt. Das bedeutete jeden Sonntag 18 Uhr Treff im Anglerheim, anderthalb Stunden üben und danach ein gemütlicher Teil. Es folgten viele Wochenenden mit Auftritten im Landkreis und darüber hinaus. Landesgartenschau Wismar, Buga, Warnemünde, Dargun. Aber auch je einmal nach Dänemark und Schweden. Von Anfang an dabei waren Heidi und Rudi Barz, Hannelore und Frank Renner, Werner und Inge Thomas, Gerhard und Anita Kröplin, Willfried und Waltraudt Thomä. Weiter Gisela Stargardt und Beate Ahrens, wenig später Renate Gulbis. Vor drei Jahren schließlich Renate und Fabian Sellin sowie jüngst Manuela und Erich aus Zernin. Viele Jahre haben Ingrid Schewe, Gert Margenfeld, Egon Neumann und „Rünchen“ sowie Petra und Klaus Junghaus mitgewirkt. Aus dem einstigen Tanzkreis sind die Danzlüd’ hervorgegangen. Jetzt, nach 20 Jahren, seien viele Tänze hinzugekommen. Nur wenige seien auf der Strecke geblieben. Wie zum Beispiel der „Hahn im Korb“. Aber den haben ja inzwischen die Sternberger „Danzkinnings“ mit ihrem Johannes Ruder; dem einzigen Jungen in der Formation.

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erstellt am 07.Aug.2017 | 12:00 Uhr

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