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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

15. Dezember 2017 | 00:00 Uhr

Kunst in Wendorf : Dinge bekommen neue Bedeutung

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Manfred Bauditz hat in Wendorf mit seinem Springbrunnen eine neue Kunstinstallation geschaffen

von
erstellt am 17.Aug.2017 | 05:52 Uhr

„Besucher erleben das Wasser als wohltuend“, sagt Manfred Bauditz mit Blick auf den Springbrunnen im Garten hinter dem alten Schnitterkaten in der Dorfstraße 25 in Wendorf. Hier hat er mit seiner Installation „Die Dachbodenbande – das andere Spielzeugmuseum“ eine Stätte der Kunst installiert. Bis zu 200 Jahre altes Spielzeug hat der Hamburger Künstler, der zwischenzeitlich einige Jahre in Schwerin lebte und im Oktober 2010 nach Wendorf zog, zusammengetragen und in mehreren Räumen platziert.

Doch auch im Garten, der fast wie ein kleiner Park wirkt, überlässt Bauditz nichts dem Zufall. Auch wenn er an dessen Urwüchsigkeit festhält, entdeckt der Besucher immer wieder kleine und große Objekte, die Bauditz nicht nur vor dem Wegwerfen bewahrt, sondern denen er eine neue Funktion gibt. Die sich um so besser erschließt, wenn man sie von einem der vielen Sitzplätze betrachtet – die natürlich nicht zufällig dort, wo sie stehen, aufgestellt worden sind.

Der Springbrunnen ist eine seiner jüngsten Kunstinstallationen. Auch hier gibt er Gegenständen wieder eine neue Bedeutung, ohne deren eigentliche Funktion zu negieren. „Alle Gegenstände, die ich benutzt habe, symbolisieren die vielen Facetten, die ich erlebt habe und die wir durch unser Erwachsensein bündeln. Diese vielen Facetten sind Mittler zwischen Kindheit und Erwachsensein.“

 
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