Verkehrskontrolle in Sternberg : Die Polizei schaut genau hin

Polizei-Oberkommissar Karsten Löwe und Polizeimeister Marc Jantzen mit Reinhard Lubowski (v.l.) im Gespräch.
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Polizei-Oberkommissar Karsten Löwe und Polizeimeister Marc Jantzen mit Reinhard Lubowski (v.l.) im Gespräch.

189 Fahrzeuge wurden überprüft – 60 mit Mängeln.

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05. November 2015, 21:55 Uhr

Große Polizeikontrolle zum Thema Winterfahrverkehr. An zwei Tagen, gestern und am Mittwoch, winkten jeweils fünf Beamte des Sternberger Polizeireviers  unter der Leitung von Polizei-Oberkommissar Karsten Löwe an der Einmündung zum Walter-Rathenau-Platz Kraftfahrer  rechts heran. Freundlich grüßten sie die Autofahrer und stellten sich vor. „Guten Tag, Polizeioberkommissar bzw. -meister  sowieso. Bitte zunächst einmal Ihre Fahrzeugpapiere!“ Und dann ging es um das eigentliche Anliegen dieser Kontrolle: um die Winterbereitschaft  der Fahrzeuge in der dunklen Jahreszeit.  Neben den Papieren wie Führer- und Fahrzeugschein wurden  vor allem der Zustand der Reifen und der Beleuchtung kontrolliert. Und es ging  auch darum, ob ein Warn-Dreieck und ein aktueller Sanitätskasten vorhanden sind, so Karsten Löwe. „Aber es wurde auch  auf das Vorhandensein einer Warnweste geachtet.“ 

Auch Reinhard Lubowski aus Laage mit seinem Renault Master erwischte es. Doch der junge Mann hatte keine Versäumnisse zugelassen in Sachen Winterbereitschaft. „Ich habe meinen Wagen gerade aus der Werkstatt geholt. Es ist alles in Ordnung“, erzählte er.

Wie von Karsten Löwe  zu hören war,  wurden an den beiden Tagen insgesamt 189 Fahrzeuge, darunter Pkw, Lkw und Zweiräder, kontrolliert. Am ersten Tag wurden 40 Feststellungen, also mit Mängeln behaftete Fahrzeuge, ermittelt. Darunter  etliche Verstöße. So waren  es 15 Kraftfahrer, die keinen Gurt angelegt hatten. Bei vier von  ihnen fehlten die Papiere (Führer- und Fahrzeugschein). Sechs Autofahrer wurden ohne Warnweste angetroffen, zweimal fehlte das Warndreieck, dreimal der Sani-Kasten. Und dreimal war die Beleuchtung defekt.

Bei einem Lkw und  einem Pkw  war die Ladung    schlecht  gesichert. Es musste ein Verwarngeld ausgesprochen werden. Und einmal fehlte die Betriebserlaubnis zum Fahren. „Besonders wichtig ist es, dass die Beleuchtung in Ordnung und ein Warndreieck dabei ist. Das dient auch der eigenen Sicherheit“, so Löwe.

Gestern wurden 100 Fahrzeuge kontrolliert, darunter 70 Pkw, 25 Lkw und zwei Kräder. Und davon wurden 20 mit Mängeln angetroffen: 16 Verwarngelder, vier Bußgelder bei Lkw (unzureichende Sicherung der Ladung). Bei den Pkw waren es drei. Acht Kraftfahrer hatten keinen Sicherheitsgurt angelegt, es fehlten fünf Warnwesten und zwei Warndreiecke. Und es mussten zwölf Mängelscheine und 16 Verwarngelder ausgesprochen werden. 

„Insgesamt gesehen war bei 80 Prozent der kontrollierten Fahrzeuge die vorschriftsmäßige Winterbereitschaft vorhanden. Auch hatten alle die Winterreifen schon anmotiert,“ so Karsten Löwe. „Und alle  kontrollierten Fahrer  reagierten freundlich auf die Kontrolle. Sie sahen ein, dass diese Kontrollen notwendig sind.“

Er  erzählte weiter, dass jedes Jahr quartalsmäßig Kontrollen zu  verschiedenen Themen stattfinden. Das sind z. B. Geschwindigkeitskontrollen, Kontrolle der Sicherheitsabstände, zu Drogen- und Alkoholmissbrauch usw. Oft finden Kontrollen auch bei Veranstaltungen im Freien statt.„Wir wollen präventiv arbeiten, nicht abstrafen“, so Karsten Löwe.

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