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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

23. Oktober 2017 | 10:18 Uhr

Borkow/Dabel : Der Saal kochte beim Märchen

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Familiäres Flair gab es beim Dabel Karneval.

Märchenhaft geht es in der 59. Saison des KC Dabel zu. Unter dem Motto: „Der KCD macht heut nicht halt und wandert durch den Märchenwald“, trafen sich auf der Bühne Pitti, Moppi und Schnatterinchen, nicht ganz so schöne Prinzessinnen und Hans im Glück mit der goldenen Gans. Natürlich waren auch die Showtänze der Garden auf das Thema abgestimmt. Cinderella, Schneewittchen, Zwerge, gute Feen, Hänsel und Gretel, lebendige Lebkuchen und eine coole Hexe fegten in witzigen Choreografien über die Bühne.

In diesem Jahr begrüßte der KCD seine Gäste im Borkower „Haus am Walde“ . Die gar nicht märchenhafte Situation der Heimatlosigkeit belastet den Verein sehr, wie Präsident Manfred Schliehe in seiner Rede anklingen ließ. „Eine gute Fee, die ein Vereinsheim für den Club findet, wäre gut zu gebrauchen.“ Zeremonienmeister Torsten Edlich fasste gleich zu Anfang die Situation am Sonnabend zusammen: „So wenig Dabeler und so viele kostümierte Gäste sind für uns ganz ungewohnt.“ Das galt auch für den Saal im „Haus am Walde“, der aber so effektvoll geschmückt war, dass die Gäste von den Sorgen nichts spürten.

Der Abend war mit einem üppigen Programm gefüllt, welches keine Karnevalisten-Wünsche offen ließ. Lisette Romeiks und Carsten Barby sorgten für Stimmung in der ersten Reihe. „Es gibt wenige Vereine, die Karneval noch so traditionell feiern“, stellte Lisette Romeiks fest. Als langjährige aktive Karnevalistin im Goldberger Karneval Club kennt sie die Dabeler Narren gut. Bei vielen Vereinen gäbe es keine Bütt und es würde nur getanzt, meinte sie. Auch das familiäre Flair begeisterte sie. „Wo gibt es das noch, dass man am Eingang mit Handschlag begrüßt wird?“

 

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Tageszeitung und auf Epaper.

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