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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

21. August 2017 | 06:34 Uhr

Zahrensdorf : Der bepflanzte Strohballen

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Karin Suhrbier aus Zahrensdorf lässt ihrer Fantasie freien Lauf. In die alten Arbeitsschuhe ihres Mannes kommen im Mai Blumen rein.

Wer in Zahrensdorf die Hauptstraße in Richtung Badestelle Keezer See fährt, dem fällt linkerhand ein großer bepflanzter Strohballen auf. „Das macht alles meine Frau“, sagt Werner Suhrbier, der gerade auf dem Hof unterwegs ist.

Karin Suhrbier gestaltet die Hofeinfahrt sowie den Vorgarten. Es mache ihr viel Spaß, erzählt sie und zeigt auf die große bunte Schnecke – eine Deko-Schnecke. In das hohle Stück Weide im Vorgarten hat die Rentnerin Stiefmütterchen gepflanzt und eine Lichtquelle darf da auch nicht fehlen.

Vor der Hofeinfahrt lud ihr Mann den großen Strohballen ab, den die Gattin dann jahreszeitlich dekorierte. Rund ums Osterfest durften natürlich Hahn und Henne nicht fehlen. Auch wurden Frühblüher auf und an dem Ballen angebracht. „Die Blumen gieße ich mit Wasser und Dünger, normalem Blumendünger“, so Karin Suhrbier.

Im Mai will sie den überdimensionalen Stroh-Blumentopf umdekorieren. Obenauf sollen Tomaten und Peperoni und an die Seite Hänge-Erdbeeren kommen. So lässt sich die Zahrensdorferin immer etwas einfallen. Das gilt auch für die ausrangierten Arbeitsschuhe ihres Mannes, die jetzt eine neue Verwendung finden. An einem Baumstamm genagelt, „erblühen“ die Schuhe demnächst. Denn in die ollen Latschen und Schuhe will Karin Suhrbier „Petunien und Begonien pflanzen“. Man müsse nur Ideen haben, sagt sie.

Dabei lässt sie sich auch nicht von Kritikern beirren. Das sehe ja bunter aus als beim Karneval, gibt Karin Suhrbier deren Worte wieder. Es muss ja auch nicht jedermanns Geschmack sein.

Und auf noch eines ist sie stolz: „Wir sind Selbstversorger!“ Sprach’s und wollte ein Brot backen.  

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erstellt am 27.Apr.2017 | 11:46 Uhr

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