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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

21. November 2017 | 22:30 Uhr

sternberg : Den Anschluss nicht verlieren

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Die Tagespflege in Sternberg hilft seit 20 Jahren Menschen, auch im Alter an der Gesellschaft teil zu haben.

svz.de von
erstellt am 16.Okt.2014 | 15:47 Uhr

Wenn Birgit Dreßler ihr Büro im DRK-Seniorenzentrum betritt, liest sie an der Wand gegenüber Begriffe wie Menschlichkeit, Unparteilichkeit und Freiwilligkeit. Liebevoll eingerahmt sind diese Maxime auch Teil ihrer täglichen Arbeit als Pflegedienstleiterin der Tagespflege. Die 37-Jährige ist seit elf Jahren in dem Bereich tätig und leitet den Pflegedienst seit 2010.

„Vereinsamung ist das Schlimmste, was einem Menschen passieren kann“, erklärt sie. Gerade mit fortschreitendem Alter verlieren manche zunehmend den Kontakt zur Außenwelt. Darum sei es Aufgabe der Tagespflege, diese Menschen wieder an der Gesellschaft teilhaben zu lassen, sie zu integrieren und zu aktivieren. Sie setzt dort an, wo häusliche Betreuung durch Sozialstationen aufhört.


Von Seniorensport bis Gehirnjogging


Die älteren Menschen werden von zu Hause abgeholt, in eine relativ feste Gruppe gebracht und den Tag über beschäftigt. Sei es mit Seniorensport, Ausflügen, Spaziergängen oder kognitiven Übungen wie Quiz oder Kreuzworträtsel lösen. So haben sie die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen und sich regelmäßig auszutauschen. Auch profitieren sie von den weiteren Angeboten des Deutschen Roten Kreuzes im Haus. „Die Tagespflege wird von den Senioren sehr gut angenommen“, freut sich Birgit Dreßler, denn „sie gibt ihnen wieder eine Aufgabe.“ So seien schon einige Patienten, die ihren Partner oder den Lebensinhalt verloren haben in der Gruppe wieder aufgeblüht, wie die Pflegedienstleiterin berichtet. Am späten Nachmittag werden die Senioren dann wieder nach Hause gefahren in ihr gewohntes Umfeld „wo sie oft auch noch Hund oder Katze haben“, wie Kristina Pischel weiß, die die Tagespflege in Sternberg 1995 eröffnet hat. Für sie ist dies „die schönste Art der Altenbetreuung.“

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Tageszeitung oder im ePaper.


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