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Podium auf dem Rothener Hof : „Demokratie ist anstrengend“

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Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Rund 50 Besucher aus der Region diskutierten am Sonnabend über Meinungsäußerung im öffentlichen Raum.

Wie wichtig ist uns unsere Meinung im öffentlichen Raum? – Um diese Frage ging es am Sonnabend beim diesjährigen Podium Rothener Hof. Das Thema konnte kaum aktueller sein, brannte den Vereinsmitgliedern bei der Vorbereitung sprichwörtlich auf den Nägeln, wie Andrea Klein vorab im SVZ-Gespräch erzählte. Am zweiten Juli-Wochenende fand in Hamburg der G20-Gipfel statt. Die Bilder der vielen Demonstrationen sind noch immer präsent. „Zudem gab es Hassparolen auf Facebook, Schmähgedichte in Satiresendungen, aber auch engagierte Leserbriefe und Aktionen“, leitete Klein ein. All das sei Meinungsäußerung im öffentlichen Raum.


Vereinsmitglieder gestalten Wahlplakate


An die 50 Gäste aus der Region, aber auch aus Schwerin und Umgebung, kamen zur mittlerweile sechsten Auflage in das Vereinsgebäude. Sie diskutierten auf dem Dachboden zusammen mit Vertretern, die im öffentlichen Raum laut werden: Linken-Politiker André Brie, Michael Seidel, Chefredakteur der Schweriner Volkszeitung sowie Maren Walter und Hans-Heinrich Klein, Redakteure des Borkower Dorfblattes.

Eine Form der öffentlichen Meinungsäußerung zeigt das Kunstprojekt „Wir haben die Wahl“ der Vereinsmitglieder Rothener Hof. „Mit einer Plakataktion wollen wir zeigen, was wir uns als Wähler zur Wahl wünschen, was wir fordern und was uns wichtig ist. Denn es geht um unsere Stimmen“, erläuterte Klein die Idee. Die Entwürfe wurden im Mai auf Papier gebracht. Bis Mitte September sollen die Plakate an Straßenlaternen in Rothen und Borkow hängen. Einige waren am Samstagabend ausgestellt.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Printausgabe und im E-Paper.

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erstellt am 16.Jul.2017 | 20:30 Uhr

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