Sternberg : Davon profitiert die ganze Altstadt

Erfolgreiches Duo: Die Geschäftsführer der Immobiliengesellschaft Jens Quandt (l.) und Jörg Rußbült vor sanierten Häusern in der Kütiner Straße.
Erfolgreiches Duo: Die Geschäftsführer der Immobiliengesellschaft Jens Quandt (l.) und Jörg Rußbült vor sanierten Häusern in der Kütiner Straße.

Kommune und Unternehmerfamilie ziehen an einem Strang: Gemeinsame Immobiliengesellschaft sanierte und baute 44 Häuser

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02. März 2018, 05:00 Uhr

Die Sternberger Immobiliengesellschaft (Immo) bringt in diesem Jahr zwei weitere Häuser in der Altstadt in Schuss. Eine Gesamtmodernisierung steht für die Fischerstraße 15 an, eine Teilmodernisierung für den Großen Spiegelberg 6. Es sind die vorläufig letzten Sanierungen, die durchfinanziert sind, erfuhr SVZ von Jens Quandt und Jörg Rußbült, die seit der Gründung der Gesellschaft vor 15 Jahren ehrenamtlich als Immo-Geschäftsführer tätig sind.

Mit diesen beiden Projekten für 2018 hat die Gesellschaft, die zur Hälfte der Stadt Sternberg und zur Hälfte der Familie Rethmann gehört, 44 Häuser mit 122 Wohn- und Geschäftseinheiten fertig gestellt. Es wurde saniert oder neu gebaut. Teilweise wurde aus zwei oder drei alten Häusern eins. Man habe sich nicht nur auf die Haupttrassen wie Pastiner, Luckower und Kütiner Straße konzentriert, sondern auch auf kleinere wie den Großen und den Kleinen Spiegelberg, die Fischerstraße und auch den Rittersitz, erklärt Quandt. „Quasi die ganze Altstadt hat etwas abbekommen“, sagt Rußbült.

Sternberg hatte hauptsächlich Gebäude, die im Eigentum der Stadt waren, in die Gesellschaft eingebracht. Manche Häuser wurden auch gekauft, beispielsweise aus einer Insolvenzmasse oder von Erbengemeinschaften, sagt Rußbült. Bei einem Projekt mit einer ganzen Reihe von Häusern in der Kütiner Straße war die Immo auf einen Eigentümer zugegangen, um einen luftigen Innenhof für alle schaffen zu können. Das Ergebnis sehen Quandt und Rußbült als gelungen.

Von Anfang an habe man versucht, das regionale Handwerk an den Arbeiten zu beteiligen, so Rußbült. Um Kleinbetrieben eine Chance zu geben, wurden Gewerke einzeln ausgeschrieben.

16,5 Millionen Euro wurden durch die Immo verbaut. Quandt und Rußbült loben das private Engagement der Familie Rethmann. „Es hat für Sternberg erheblich etwas gebracht“, so Rußbült. Er verweist zugleich auf etliche andere private Eigentümer in Sternberg, die in ihre Häuser investiert haben.

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