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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

17. Dezember 2017 | 03:25 Uhr

Dabel : Das Plattdeutsche soll leben

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Die Dabeler Müllerburschen sind gerade 38 Jahre jung geworden.

von
erstellt am 07.Jul.2015 | 22:44 Uhr

„Uns gibt es jetzt seit 38 Jahren“, sagt Wolfgang Cords. Der Dabeler Müllerbursche erinnert an die Gründung der beliebten Gruppe am 7.7.77, und mit Blick auf das Schnapszahl-Datum „das war ein Zufall“.

Heinz-Georg Selke, der Gitarrist, und er am Schlagzeug, hätten schon vorher in kleiner Gruppe gespielt. „Wir kannten uns also und Dieter Krüger kam mit seinem Akkordeon dazu. Wir haben uns in der Dabeler Holländermühle als Tanzkapelle gegründet, um zu den Dabeler Dorffestspielen etwas Neues zu machen. Wir haben dann in jedem Jahr zum ,Tanz auf dem Sackboden’ in der Mühle aufgespielt“, sagt Cords. Mindestens fünf, sechs Auftritte – natürlich in der Mühle –
habe es in den Folgejahren parallel zu den Dorffestspielen gegeben. „Und die Tanzabende waren immer ausverkauft.“

Anfang der 1980er-Jahre wurde die Tanzmusik im Repertoire etwas weniger, machte der Folklore Platz. „De Plattfööt waren die ersten, wir die zweite Folkloregruppe und wir haben auch mal zusammen gespielt“, erinnert er und ebenso an die Auftritte als Teil des „Ensemble zur Mühle“, in dem der im vergangenen Dezember verstorbene Dabeler Müllermeister Fritz Döscher die zentrale Figur gewesen sei. Das Ensemble, zu dem u. a. Jürgen Schlettwein und eine Tanzgruppe gehörten, war viel im Inland unterwegs, aber einmal auch in Polen. Im Kreiskulturhaus Salzwedel ersang und erspielten sich die Dabeler gemeinsam mit den anderen Laienkünstlern beim Ausscheid für ihr Programm die Goldmedaille.

Die Dabeler Müllerburschen sind auch Mitbegründer der Dabeler Plappermöhl, die im Januar 1983 erstmals über den Schweriner Sender lief.

 
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