Hilfsaktion : „Das ist der absolute Hammer“

Frank Jochmann aus Slate holte aus der Sternberger Redaktion die Päckchen ab.
Frank Jochmann aus Slate holte aus der Sternberger Redaktion die Päckchen ab.

Regina Jochmann ist absolut begeistert übers Sternberger Ergebnis: 37 Pakete für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“.

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17. November 2017, 21:40 Uhr

„Das ist der absolute Hammer, richtig tolle Pakete. Zehn davon waren so schwer, dass man locker drei oder vier packen könnte“, so Regina Jochmann aus Slate gestern am Telefon. „Vielen herzlichen Dank an alle, die mitmachten.“ Ihr Mann Frank hatte tags zuvor 37 Pakete aus der Sternberger SVZ-Redaktion abgeholt und war auch „über die wirklich tolle Verpackung“ fasziniert.

Regina Jochmann engagiert sich seit 2007 als Sammelstellenleiterin für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ für Kinder in Not. Bei Jochmanns im Flur und Wohnzimmer lagern 120 bis 130 Pakete, die persönlich von Spendern dort abgegeben wurden. Zudem holte Frank Jochmann bereits 60 Pakete aus der Parchimer SVZ-Redaktion. Hinzu kamen die 37 aus Sternberg, deren Zahl die Slaterin „richtig toll, ein Wahnsinn“ findet. Jetzt fehlten nur noch die Plauer Gaben, die die Schwiegermutter gestern vorbeibringen wollte.

Jochmanns bereiten bei sich zu Hause dann jeden einzelnen Karton für den Weitertransport zu Kindern in den ärmsten Regionen der Welt auf. Denn für den Transport müssen strenge Zollbestimmungen beachtet werden.

„200 bis 300 Pakete kommen so jedes Jahr zusammen. Und jedes kommt garantiert dort an, wo ein Kind sonst nichts zu Weihnachten bekommen würde“, so Regina Jochmann. In Slate werden die Spenden zu zehnt in einem größeren Karton verpackt, um sie im Lkw auf Paletten zu verladen. „Eine Spedition holt das Ganze dann ab und bringt es nach Berlin. Hier werden die Sachen dann den einzelnen Ländern zugeordnet“, weiß Frank Jochmann.

Beim Transport fahren dann Helfer der speziellen Weihnachtsaktion mit, um sich selbst vor Ort ein Bild zu machen. „Es kommt alles garantiert an, die Spenden bekommen ein Gesicht“, verkündet Regina Jochmann.

Sie selbst könnte übrigens nicht mitfahren: „Ich kann das Leid nicht sehen, würde alle Kinder einzeln nach Hause mitnehmen.“ Aber ihr Mann wolle irgendwann mal die Übergabe-Tour mitmachen.

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