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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

24. August 2017 | 06:47 Uhr

Witzin : Dankbare Schüler ehren Altlehrer

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Nach 20 Jahren wird am Sonnabend eine Idee in die Tat umgesetzt: Eine Linde wird gepflanzt

Am kommenden Sonnabend findet in der Gemeinde Witzin eine 20-jährige Idee nun endlich ihre Umsetzung. Dabei geht es um eine besondere Ehrung für einen ehemaligen Lehrer, der viele Jahre seines Lebens an der Witziner Schule gewirkt hat. Einige seiner damaligen Schüler, heute alle im fortgeschrittenen Alter, wollen ihm zu Ehren eine Linde als Zeichen der Dankbarkeit für seine Lebensleistung als Dorfschullehrer pflanzen.

Lehrer Walter Bölckow schied 1963 aus dem Schuldienst aus. Seine heute noch lebenden ehemaligen Schüler erinnern sich noch sehr genau an die ungewöhnlich markanten pädagogischen und menschlichen Leistungen dieses leidenschaftlichen Volksschullehrers. Sein positive Mythos ist im ganzen ehemaligen Schuleinzugsbereich verwurzelt. Vor allem werden heute noch seine übermittelten und gelehrten Volkslieder gesungen oder sogar mit Mandolinen und Gitarren, nach seinem Vorbild, gespielt.

Somit wird am kommenden Sonnabend, dem 7. Mai, die Pflanzung einer Linde durch das neu gegründete Mustiner „Zupfinstrumenten-Ensemble“ begleitet. Dazu gehören auch die einst in der Witziner Schule vorherrschenden Mandolinen und Gitarren. Sie begleiten solche Volkslieder, welche auch zu „Köster-Bölckows-Zeiten“ in seiner Schule gesungen wurden.

Die Pflanzung der Ehrenlinde findet am Sonnabend um 14 Uhr am Platz vor dem Witziner Gemeindehaus statt. Sollte es regnen, wird wegen der empfindlichen Musikinstrumente der ehrende sowie gesanglich-musikalische Teil in der Skaterhalle durchgeführt.

Einige ehemalige Schülerinnen und Schüler wohnen heute nicht mehr in Witzin, sondern haben ihr Domizil zum Beispiel in Rostock, Wismar, Schwerin oder im damaligen überkreislichen Schuleinzugsbereich gewählt. Sie und alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Die Ehrung wird mit „seinen“ Volksliedern jeweils durch Worte über das Leben und Wirken des zu Ehrenden unterbrochen und dann mit dem eigentlichen Pflanzen der Linde abgeschlossen.

 

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