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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

12. Dezember 2017 | 03:56 Uhr

Feuerwehrsport : Dabeler Jungs wollen zur WM

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Am Wochenende müssen sie dafür bei der internationalen deutschen Meisterschaft in Bad Homburg unter die ersten Zwei kommen.

von
erstellt am 05.Sep.2014 | 17:53 Uhr

„Portugal“ – so lautete das gleich mehrfach verkündete Ziel der zehn jungen Feuerwehrsportler aus Dabel während des Abschlusstrainings im Sternberger Stadion. Gestern früh fuhren sie zusammen mit ihrem Jugendwart Frank Werner ab nach Hessen. In Bad Homburg finden morgen die internationalen deutschen Meisterschaften im Jugendfeuerwehrsport statt. Die ersten beiden Teams lösen dabei die Fahrkarte für die Weltmeisterschaft 2015, die in Portugal stattfinden soll. Und das ist das große Ziel der Dabeler.

Allerdings ist noch gar nicht klar, ob die WM wirklich auf der iberischen Halbinsel stattfindet – „aus finanziellen Gründen. Darum ist jetzt auch Polen neu im Gespräch“, so Frank Werner, der seit 1992 Jugendwart der Dabeler Wehr ist. „Oh, wir wollen aber nach Portugal“, gab’s daraufhin ein mehrstimmiges Gemurmel der Jungs.

Vorm Preis (WM) ist morgen erst eine schnelle Runde gefragt über die 400-Meter-Distanz mit den neun Hindernissen. Dazu zählen u.a. Leiterwand steigen, Schlauch ablegen, unter Hürden hindurch und danach über eine Hürde springen sowie Feuerlöscher abstellen und Schlauch kuppeln. Jeder im Team absolviert dabei ein Teilstück.

„So, jetzt will ich aber eine 1:12er-Zeit sehen“, ruft Frank Werner, die Stoppuhr in der Hand, seinen Jungs für die abschließende Stadionrunde in Sternberg zu. Und die Zeit wäre drin gewesen, hätte Schlussläufer Alex Najbauer sich nicht verkuppelt. „Das ist das erste Mal, davor klappte es zweimal perfekt“, so der Pechvogel.

Macht nichts: Lieber eine misslungene Generalprobe und dafür ’ne gelungene Premiere – sprich eine Top-Leistung in Bad Homburg. Die besagten 1:12 Minuten werden nötig sein für die WM-Fahrkarte. Übrigens – das Los wollte es: Dabel trifft in seinem Lauf auf den schärfsten Kontrahenten aus Oberneukirchen (Bayern) unter den ca. 30 Teams und 330 Startern. „Besser geht’s nicht. Da wissen wir gleich, woran wir sind. Gegen den schärfsten Rivalen anzutreten, ist für beide Seiten nur von Vorteil“, so Werner. Dennis Sauerwein, Alex Najbauer, Willi Schapert und Marvin Bindemann waren bereits bei der Feuerwehr-Olympiade 2013 in Frankreich; Dennis sowie Pascal Thurm bei der WM 2011 in Slowenien.


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