Sternberg : Codierung wird immer beliebter

Mit viel Geschick bedient Eckard Takmann von der Polizeiinspektion Ludwigslust die Codiermaschine.  Fotos: Caroline Weißert
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Mit viel Geschick bedient Eckard Takmann von der Polizeiinspektion Ludwigslust die Codiermaschine. Fotos: Caroline Weißert

20 Sternberger ließen gestern ihre Fahrräder gravieren.

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22. Juli 2014, 16:40 Uhr

Großer Andrang herrschte gestern auf dem Hof des Sternberger Polizeireviers. Insgesamt 20 Sternberger ließen hier gestern Vormittag ihre Räder mit einem Code gravieren, damit ihnen ihr Fahrrad nach einem Diebstahl zweifelsfrei zugeordnet werden kann.

„Wir beobachten, dass die Fahrrad-Codierungen immer größeren Zulauf genießen. In Parchim codierten wir kürzlich 65 Räder in nur vier Stunden“, verrät Oberkommissar Eckard Takmann von der Polizeiinspektion Ludwigslust. Der Präventionsbeamte beriet die Sternberger gestern gemeinsam mit Polizeiobermeisterin Melanie Wegendorf und dem Sternberger Kontaktbereichsbeamten Lothar Krause in Sachen Diebstahlsicherung.


Diebstähle im Kreis rückläufig


„Generell lässt sich glücklicherweise sagen, dass die Fahrraddiebstähle in unserem Kreis rückläufig sind. Werden Zweiräder gestohlen, dann hauptsächlich wegen mangelnder Sicherung“, erklärt Eckard Takmann. Diesen positiven Trend führt der erfahrene Präventionsbeamte einerseits auf die Codierungen zurück, andererseits investieren die Radler auch zunehmend in hochwertigere Schlösser. „Die Faustregel besagt: Mindestens zehn Prozent des Kaufpreises sollte das Schloss kosten“, weiß Kollegin Melanie Wegendorf und fügt hinzu: „Unterhält man sich mit den Fahrradbesitzern, zeichnet sich meiner Meinung nach auch der Trend ab, dass sich viele in Sachen Diebstahlsicherung auch wieder im Fachgeschäft beraten lassen und für das richtige Schloss auch wieder tiefer in die Tasche greifen.“

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