Borkow : Bunter Nachmittag unter Frauen

Beim Tanz zu YMCA machten alle Darsteller mit.
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Beim Tanz zu YMCA machten alle Darsteller mit.

In Borkow fand die Frauentagsfeier mit einer Woche Verspätung statt. Die Sportgruppe vergnügte mit ihrem lustigen Auftritt die Gäste

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16. März 2014, 17:30 Uhr

„Ich finde nämlich keine Arbeit, weil ich so schön bin. Inzwischen bekomme ich schon Hartz 8. Und wenn ich morgens um 14 Uhr aufstehe, dann läuft nur schlechtes Programm im Fernsehen“, erläuterte eine vollschlanke Frau im pinken Jogginganzug mit Tüllrock und blonden Locken. Die anwesenden Damen lachen und klatschen. Zuvor war sie auf einem rosapinken Roller hereingefahren. „Cindy aus Marzahn“, alias Gudrun Suzkow, war zu Gast auf der Frauentagsfeier in der Pension am Walde in Borkow. Fast zum Verwechseln ähnlich mit der echten Komikerin lieferte Suzkow das Schlussbild des diesjährigen Auftritts der Sportgruppe anlässlich der Veranstaltung.

Zwar war der Frauentag bereits am 8. März, aber aus organisatorischen Gründen wurde er in Borkow erst am vergangen Samstagnachmittag zelebriert. „Letzte Woche hatten wir von der Sportgruppe keine Zeit“, sagte Kersten Latzko dazu. Nach dem Beginn mit verschiedenen Liedern und Gedichten des Jubiläumschors, betitelt als „Strauß voller Fröhlichkeiten“ gab es Kaffee und reichlich Kuchen, sowie Hugo. In den Gesprächen wurde vorwiegend über die Männerwelt hergezogen, war doch auch nur ein einziger Herr anwensend.


12 Auftritte statt eines Theaterstückes


Dann legte die Sportgruppe mit ihrem Programm los, das in diesem Jahr kein zusammenhängendes Stück nach einem bestimmten Motto war. Stattdessen gab es mehrere kurze Stücke, angekündigt als „bunter Nachmittag mit Sketchen und Klamauk“ , wie die erste stellvertretende Bürgermeisterin Kersten Latzko erzählte. Und so wurde es dann auch. Zwölf verschiedene Auftritte hatte die Sportgruppe zuvor eingeübt. Viele davon mit Gesang. So tratt Latzko als Cowgirl auf und sang „Ich will einen Cowboy als Mann“ oder Anke Janczak, die „Schuld war nur der Bossa Nova“ performte. Gut angenommen wurde auch „Das bisschen Haushalt macht sich von alleine“, in Borkow gesungen von Ines Rünger.

Auch Bürgermeisterin Regina Rosenfeld machte mit. Einen großen Kuscheltierhund im Arm, erzählte sie sarkastisch von den Vorzügen eines Hundes als Haustier anstelle eines Ehemannes. Kontrastreich dazu: Kersten Latzko und Ines Rünger tanzten in knallpinken Tutu-Röcken eine Performance zu Schwanensee. Gelacht wurde auch bei Sabine Klahr mit Tochter Cornelia, die aufführten wie ein Mädchen einer Frau alles nachmacht – jedoch mit ungewöhnlichen Utensilien. So wurde statt Mascara beispielsweise Schuhcreme verwendet oder Tomatenmark als Lippenstift benutzt. Großen Applaus bekamen Urda Fischer und Petra Hubert als Didi Hallervorden und Helga Feddersen mit „Du die Wanne ist voll“, einem Cover des Grease-Hits „You`re the one that I want“. Vor dem großen Auftritt der Cindy aus Marzahn legte die gesamte Truppe einen Tanz zu „YMCA“ der Village People aufs Parkett.

Den etwa 30 Gästen gefiel die Vorstellung, was dem lauten Lachen und Beifall zu entnehmen war. Kersten Latzko beklagte jedoch die Gästezahl: „Sonst sind wir immer so um die 50, es waren auch schon einmal 70. Schade, dass heute so wenig hier sind. Aber wir haben trotzdem Spaß.“

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