Stadtfest : Brüeler gewinnen Stadtwette

Familie Krohn stellte sich für ein Drei-Generationen-Bild auf.
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Familie Krohn stellte sich für ein Drei-Generationen-Bild auf.

Wetteinsatz von Karin Strenz geht zu gleichen Teilen an Kita und Mehrgenerationenhaus

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06. Juni 2017, 12:00 Uhr

„Wir hoffen, dass die Wette gewonnen wird“, sagt Michael Krohn aus Brüel. Deshalb stelle sich die Familie, die mit drei Generationen zum Stadtfest gekommen sei, auch gern für ein Foto in den extra dafür angefertigten Bilderrahmen. Drei Generationen Krohn, das sind die Eltern Michael und Bärbel Krohn, Sohn David, Tochter Anika mit Mann Oliver und Enkelin Johanna-Felicia.

Die Stadtwette war ein Höhepunkt des Brüeler Stadtfestes. Die Bundestagsabgeordnete Karin Strenz hatte gewettet, dass die Brüeler es nicht schaffen, 20 Familien zu finden, die ein Drei-Generationen-Foto von sich machen lassen und weitere zehn sogar eines mit vier Generationen.

„Ich finde die Idee, Generationen zusammen zu holen, schön. Man sagt immer, dass junge Leute weggehen. Das Fest und das Entenrennen am Vorabend zeigen, wie viele Menschen hier sind, Jung und Alt“, sagt Karin Strenz im SVZ-Gespräch. Sie sei gern Wettpatin. „Ich bin davon ausgegangen, dass die Stadt gewinnt, aber dass dann tatsächlich so viele mobilisiert werden können, ist echt toll“, so die Bundestagsabgeordnete, die sich auch freute, wieder einmal in Brüel zu sein.

Heike Wiechmann und Silke Aselmeyer von der „Soko Stadtfest“ nannten dann das Ergebnis: 31 Familien hatten ein Drei-Generationen-Foto und 14 ein Vier-Generationen-Foto von sich machen lassen. Eigens für die Stadtwette seien einige ältere Menschen auf das Fest gekommen. „Viele Familien haben ihre Omi eingeflogen, die älteste Omi ist 90 Jahre alt“, wusste Heike Wiechmann. „Wir sind immer wieder begeistert, wie viele Brüeler uns unterstützen“, dankte Silke Aselmeyer.

Karin Strenz übergab gern ihren Wetteinsatz von 500 Euro. Jeweils 250 Euro bekommt das Mehrgenerationenhaus. Annegret Janson erklärte, wofür das Geld Verwendung findet. Immer freitags werde im Haus gemeinsam gekocht. „Wir kaufen eine Spülmaschine.“

Über 250 Euro kann sich zudem die Kindertagesstätte „Kinderparadies“ freuen. Zur Geldübergabe waren vom Elternbeirat Sandra Blum, Claudia Bauer und Jennifer Nagel mit Tochter Shania sowie Erzieherin Candy Ranig vor die Bühne gekommen. Ihr Gewinn werde in die Spielplatzgestaltung einfließen, informierte Candy Ranig.

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