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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

21. November 2017 | 21:58 Uhr

Brüel : Brüeler Brunnen bleibt gesperrt

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Trinkwasserversorgung war erneut Thema im Umweltausschuss

von
erstellt am 03.Feb.2017 | 05:00 Uhr

Die Ankündigung des Brüeler Ausschusses für Umwelt und Tourismus, in der Sitzung vorgestern Abend über den Stand der Trinkwasserversorgung zu informieren, hatte weitere Bürger ins Rathaus kommen lassen. Allerdings hatten sowohl der Geschäftsführer der mea Energieagentur GmbH als auch der Meister für Wasserversorgung im Brüeler Wasserwerk kurzfristig absagen müssen. Die mea Energieagentur Mecklenburg Vorpommern GmbH, eine hundertprozentige Tochter der Wemag, ist für die Wasserversorgung in Brüel, Keez, Golchen, Thurow, aber auch Weitendorf zuständig.

„Wir haben die Aufgabe der Versorgung abgegeben. Wir sind als Stadt nur noch formal zuständig“, erklärte Bürgermeister Jürgen Goldberg.

2014 hatte SVZ erstmals darüber berichtet, dass im Rohwasser in einem von drei Brunnen im Brüeler Wasserwerk eine Überschreitung des Grenzwertes bei Bentazon festgestellt wurde. Der Brunnen wurde gesperrt.

Die Sperrung bestehe weiterhin, erklärte Goldberg. Das Wasser laufe über das Regenrückhaltebecken in den Brüeler Bach ab. Er habe die Auskunft, dass Bentazon, wenn es ans Licht komme, zerfalle. „Beim Trinkwasser liegen die Werte unter dem gesetzlich festgelegten Grenzwert. Das gereinigte und gefilterte Trinkwasser ist gesundheitlich in Ordnung“, so Goldberg. Die mea habe für die Qualitätssicherung der Grundwasserversorgung im Einzugsgebiet Fördermittel beantragt.

Wie SVZ informierte, sollen an festgelegten Standorten drei Vorfeldmessstellen zur Wassererfassung errichtet werden, um den Grundwasserstand einzumessen und den Inhalt zu überprüfen.

 

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