Brüel : Brüeler Blasmusik feiert öffentlich

Die Brüeler Blasmusik in der Besetzung: vorn, v. l.: Wolfgang Grambow (nicht mehr dabei), Andrea Ehmke, Annemarie Reiher, Winfried Scheffler, Anica Zimmermann, Sebastian Renz (nicht mehr dabei), Beate Duhr, hinten v. l.: Rainhard Ren, Jens Schwertner, Frank Schreiber, Jörg Ehmke, Andreas Busch, Andree Zimmermann und Joseph Link.  Fotos: privat
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Die Brüeler Blasmusik in der Besetzung: vorn, v. l.: Wolfgang Grambow (nicht mehr dabei), Andrea Ehmke, Annemarie Reiher, Winfried Scheffler, Anica Zimmermann, Sebastian Renz (nicht mehr dabei), Beate Duhr, hinten v. l.: Rainhard Ren, Jens Schwertner, Frank Schreiber, Jörg Ehmke, Andreas Busch, Andree Zimmermann und Joseph Link. Fotos: privat

Zum 30-jährigen Bestehen gibt es am Sonntag ein Frühlingskonzert in der Stadthalle.

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24. März 2014, 16:05 Uhr

Zum 25-jährigen Jubiläum der Brüeler Blasmusik hatte sich deren musikalischer Leiter Andree Zimmermann in der SVZ gewünscht, „dass es uns auch in 20 Jahren noch gibt“. Fünf sind seitdem vergangenen. Am kommenden Sonntag feiern die Musiker ihr 30-jähriges, natürlich mit einem öffentlichen Frühlingskonzert in der Brüeler Stadthalle.


Anfänge im Pionier- und FDJ-Blasorchester


Doch die Geschichte der Brüeler Blasmusik beginnt eigentlich schon Jahre früher, in der Zeit des Pionier- und FDJ-Blasorchesters an der Schule, das Werner Salbrecht bis Ende der 70er-Jahre leitete. Wenn Zimmermann (52) auf ein Foto aus dieser Zeit schaut, kann er noch jedes Mitglied beim Namen nennen. Als die Gesundheit Salbrecht zwang, die Leitung abzugeben, „gab es Versuche mit anderen Musiklehrern, aber die Kontinuität fehlte“, erinnert sich Zimmermann. 1984 war es dann der Direktor der Grundschule, Jörg Wiese, der sich dafür einsetzte, dass es mit dem Orchester weiter ging. Zusammen mit dem Sternberger Holger Reschke, der beim Polizeiorchester Schwerin spielte, begann Andree Zimmermann die Brüeler Blasmusik zu formieren. Später unterrichte Holger Prestin aus Bad Kleinen die Blechbläser, Siegfried Bauer die Holzbläser. Der Wariner Erich Wilnich, der an seinem Wohnort Teil der dortigen Blasmusiker war, übernahm dann den Part von Prestin. Seit vielen Jahren gehört neben Zimmermann, der für die Musik Verantwortung trägt, nun Jörg Ehmke zur Leitung; er kümmert sich um das Organisatorische. Auch Ehmke hat übrigens, wie Zimmermann, als Schüler mit dem Musizieren begonnen.

Doch nicht nur personell hat das Orchester viele Veränderungen erfahren, unterschiedliche Träger und das Ende der DDR waren noch größere Herausforderungen. „Zuerst gehörten wir zur Volksbildung, dann zur Stadt. Auch der Kreisbetrieb für Landtechnik in Thurow war für uns ein Trägerbetrieb“, zählt der 52-Jährige auf. Sogar Bruno Pischel habe engagiert um sie geworben, „er wollte am liebsten eine DRK-Blaskapelle und mich im Frühjahr 1995 nach Sternberg holen, damit ich eine neue Kapelle aufbaue“.

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Tageszeitung und auf Epaper.


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