Brüel : Brüel braucht Flächen für Einfamilienhäuser

Damit auch hier gebaut wird, soll der B-Plan überarbeitet werden.
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Damit auch hier gebaut wird, soll der B-Plan überarbeitet werden.

Der Bebauungsplan auf dem Mühlenberg wird aktualisiert und in diesem Zuge auch nach Lösung für Verkehrsführung gesucht.

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23. November 2017, 12:00 Uhr

In der Stadt Brüel fehlen Bauplätze für Einfamilien- und Doppelhäuser. Wie SVZ berichtete, gibt es freie Flächen beispielsweise auf dem Mühlenberg, allerdings für Reihenhäuser. Um das zu ändern, soll der Bebauungsplan (B-Plan) aus den 1990er-Jahren überplant werden. Was längst überfällig sei und auch schon längere Zeit in Angriff genommen werde, wie Torsten Lange, Vorsitzender des Brüeler Ausschusses für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr, auf der Sitzung am Dienstagabend im Bürgerhaus informierte. „Jetzt ist Geld dafür da.“

1996 war der B-Plan schon einmal überarbeitet worden, wusste Horst Köbernick als Vertreter der Sternberger Verwaltung. Anfang der 90er-Jahre, als der Plan entstand, sei viel von den alten Bundesländern übernommen worden.

Aktuell ist angedacht, auf Flächen für Reihenhäuser, Einfamilien- und Doppelhäuser zu bauen. Vorstellbar wäre dies hauptsächlich im östlichen Bereich auf dem Mühlenberg und vereinzelt auf weiteren kleinen Flächen. Zudem gibt es zwischen den dortigen Wohnblöcken auch eine Option für zweigeschossige Häuser. Wie vorgestern Abend weiter zu hören war, hat sich im südlichen Bereich eine große Fläche, die für Parkplätze und Carports ausgewiesen wird, von den geografischen Verhältnissen als wenig brauchbar herausgestellt. Alternativ soll eine andere kleinere Fläche dafür ausgewiesen werden.

Wenn der erste Grundentwurf vorliegt, wird er durch das Planungsbüro vorgestellt, so Köbernick. Im Zuge der Überarbeitung gebe es eine Grünplanung und es werde auch versucht, eine Lösung für die Verkehrsführung in dem Wohngebiet zu bekommen, z. B. durch Ausweichstellen, erklärte er auf Fragen von Ausschussmitgliedern. Für das Verfahren müsse mit einer Zeit von ca. einem dreiviertel Jahr gerechnet werden.

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