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"Roter See in Flammen" : Bodensee-Lasershow in Brüel zu sehen

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Das Spektakel "Roter See in Flammen", in Brüel feiert morgen Jubiläum. "Es ist die zehnte Veranstaltung dieser Art. Ich wollte was ganz besonderes zum Abschluss der Sommersaison machen.

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erstellt am 27.Sep.2013 | 10:36 Uhr

Brüel | Das Spektakel "Roter See in Flammen" feiert morgen Jubiläum. "Es ist die zehnte Veranstaltung dieser Art. Ich wollte was zum Abschluss der Sommersaison machen. Und so entstand die Idee", erzählt Jörg-Peter Krüger. Seit nunmehr elf Jahren der Blockhütten-Wirt oberhalb der Badestelle am Roten See, verkündet der 52-Jährige denn auch nicht ohne Stolz: "See in Flam-men schlägt jede Sommerveranstaltung haushoch. Es ist zu einem großen Event geworden."

Und zum Zehnjährigen lässt sich der Tausendsassa nicht lumpen und hat zusätzlich zum plakatierten Programm ab 19.30 Uhr noch einen Extrapunkt eingeschoben, "um mal wieder was Neues zu machen: Die Lasershow vom Bodensee (zieht dort zigtausende an - d. Red.) kommt zum Roten See."

Vor Jahresfrist kamen 2000 Besucher bei strömendem Regen zum See in Flammen - und das nicht nur aus der näheren Umgebung, "sondern auch aus Wismar, Schwerin, Güstrow und Rostock sowie natürlich Urlauber. Denn am 3. Oktober ist auf dem Campingplatz wieder das Abcampen angesagt", so Krüger.

Diesmal verkünden die Meteorologen "nur Sonnenschein bis 5. Oktober". Das freut den Blockhütten-Mann nach einem wettertechnisch total verrückten Jahr 2013. "Zu Ostern habe ich auf dem Zeltplatz mit schwerer Technik Schnee geräumt, ein Frühjahr hatten wir diesmal gar nicht. Am 1. Mai sowie Pfingsten und Himmelfahrt hatte ich aber Glück mit dem Wetter. Und mit Beginn der großen Ferien kam der Supersommer, gleich zwei Monate am Stück. Es war das erste Mal, dass ich auf dem Campingplatz Leute wegschicken musste." Der Sommer habe Mecklenburg in Sachen Tourismus gut getan. "Es wurde aber auch höchste Zeit", sagt Jens-Peter Krüger und prophezeit: "2014 werden wir garantiert mehr Buchungen haben - weil es doch noch Sonne in Mecklenburg gibt."

Für Krüger lief die Saison so gut, dass er sich entschloss, "erstmals einen Lehrling zur Restaurantfachkraft auszubilden. Nicole Speth kommt eigentlich aus Kiel, sie hat hier als Saisonkraft gearbeitet. Da habe ich gemerkt: Der liegt das." Vergangene Woche bekam der Brüeler nun von der IHK Schwerin die Urkunde als Ausbildungsbetrieb. Krüger: "Dazu habe ich mir mit Schloss Kaarz und Schloss Basthorst starke Partner ins Boot geholt, damit Nicoles dreijährige Ausbildung vielseitig ist."

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