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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

20. August 2017 | 17:19 Uhr

Sternberg : Blumenfülle kommt bei Sternbergern an

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

5000 Zwiebeln wurden gesteckt: Nach der Herbstaktion des Bauhofs blüht es jetzt in der Stadt.

Sie wollte am Heißen Draht ein Lob aussprechen. Ute Sternberg aus Sternberg fiel auf, dass es an mehreren Stellen der Stadt wunderschön blüht. Auf dem Grünstreifen von der großen Ampelkreuzung in Richtung Edeka-Markt zum Beispiel. Das sei in den Jahren zuvor nicht so gewesen und Sternberg in dieser Beziehung hinter anderen Städten zurückgeblieben. Anerkennung den Leuten, die das geändert haben, so unsere Leserin.

Tatsächlich sind im vorigen Herbst 5000 Zwiebeln einer Mischung aus Narzissen gesteckt worden, klärt Dietmar Merseburger, Leiter des Bauhofs, auf. Vorausgegangen seien engere Kontakte zum Bauhof in der Partnerstadt Lütjenburg. Dort blühe es im Frühling seit eh und je in der ganzen Stadt. Jochen Sauvant, sein Amtskollege und zugleich Stadtgärtner, der übrigens auch bei verschiedensten Anlässen in die Uniform des Originals Hein Lüth (1850 - 1919) schlüpft, sei im November hier gewesen. Bei einem Rundgang mit Bürgermeister Jochen Quandt wurde festgestellt, dass Sternberg in Sachen Bepflanzung aktiver werden müsste, sagt Merseburger. „Ich war dann auch mit zum Gegenbesuch. Danach haben wir Vorschläge gemacht, um noch im November tätig zu werden.“ Weil der Winter vor der Tür stand, hätten alle Mitarbeiter vom Bauhof buchstäblich in einer Hauruck-Aktion mit ran müssen. Dass sich die Mühe gelohnt hat, Sternbergern aufgefallen ist, dass die Stadt in diesem Frühjahr schöner aussieht, freut nicht nur ihn als Bauhofleiter.

An einigen Punkten der Stadt zeige sich die neue Blumenfülle, die bei den Einwohnern so gut ankommt, besonders, findet Merseburger. Dazu gehörten die Narzisseninseln am Mecklenburgring stadtauswärts auf der rechten Seite vor dem Bahnübergang. Dort seien 800 Zwiebeln in den Boden gekommen. 1500 waren es, um ein weiteres Beispiel zu nennen, zwischen Kirche und Pfarrhaus. „Am Mühlentor hatten wir uns das ein bisschen anders vorgestellt als das, was dort zu sehen ist. Manches müssen wir eben ausprobieren. Auf dem Güstrower Dreieck mit den Hyazinthen ist wieder alles gut gekommen“, sagt Merseburger freudig. Natürlich müssten die Flächen auch ständig „in Schuss gehalten“ werden.

Im Frühjahr haben die Mitarbeiter des Bauhofs die Blumenschalen auf dem Markt bepflanzt, diesmal mit Stiefmütterchen, die sich mit Hornveilchen abwechseln. Im Herbst gehe es weiter mit Zwiebeln von Frühjahrsblühern.

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erstellt am 11.Apr.2014 | 18:00 Uhr

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