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Raserei auf der Strecke : Blitzer im "Möchtegern-Vettel-Kreisel"

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Geschwindigkeitskontrolle durch die Polizei Wismar gestern früh im Kreisverkehr Jesendorf. Und zwar waren alle im Visier, die von Ventschow kommend in Richtung A14-Autobahnausfahrt Jesendorf wollten.

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erstellt am 04.Jul.2013 | 11:35 Uhr

Jesendorf | Geschwindigkeitskontrolle durch die Polizei Wismar gestern früh im Kreisverkehr Jesendorf. Und zwar waren alle im Visier, die von Ventschow kommend in Richtung A14-Autobahnausfahrt Jesendorf wollten.

Im Volksmund heißt die Stelle auch "Möchtegern-Vettel-Kreisel". Und wie der deutsche Dreifach-Weltmeister in Serie mit seinem Boliden durch eine kleine Schikane auf den Formel-1-Hochgeschwindigkeitstrecken der Welt huscht, so lädt der Jesendorfer Kreisverkehr alle "Vettel-Möchtegerns" geradezu ein. Ja, die haben es gar noch leichter. Den vom Straßenbauamt asphaltierten Innenring (warum eigentlich?) mitnutzend, kommt man hier einfach geradeaus durch. "Der verkehrsberuhigende Effekt in Richtung Trams ist damit natürlich nicht gegeben", beklagt Bürgermeister Arne Jöhnk. Der Grund: Dieser Kreisel liegt nicht richtig mittig zu der aus Ventschow kommenden Straße, da ein privater Eigentümer sein dafür benötigtes Land nicht hergab. Und da dann auch noch die Innenseite, die eigentlich nur für die "dicken Brummer" da sein soll, "Pkw-freundlich" flachgelegt und asphaltiert wurde, bremst hier so gut wie keiner wirklich ab.

Zwischen 8.15 und 12.15 Uhr wurden gestern insgesamt 145 Fahrzeuge kontrolliert, davon waren laut dem Pressesprecher der Wismarer Polizei, André Falke, "23 zu schnell. Eine Fahrerin war mit 75 km/h unterwegs, ein Lkw ist bis 68 km/h durchgebrettert". Die Polizei wolle hier jetzt "des öfteren ein Auge drauf werfen".

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