zur Navigation springen

Autobahn 20, Richtung Rostock : Bis zu sieben Kilometer Stau

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Unfall auf der A 20 sorgte für stundenlange Behinderungen und Vollsperrung.

Kraftfahrer im Feierabendverkehr – und das auch noch an einem Freitag vorm Wochenende – wurden auf der A 20, Fahrtrichtung Rostock, ab gestern Mittag auf eine harte Geduldsprobe gestellt. Ein Lkw-Unfall gegen 11.50 Uhr wegen Reifenschadens sorgte auf dem Abschnitt zwischen Neukloster und Kröpelin für kilometerlange Staus und eine stundenlange Vollsperrung plus weiträumige Umleitung in Richtung Rostock ab der Anschlussstelle Neukloster.

Wegen eines Reifenschadens hatte der Fahrer eines Lkw, auf Höhe Kilometer 102 der Autobahn, so die Auskunft der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Rostock auf SVZ-Nachfrage, die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Der Lkw kam von der Straße ab und kippte auf die Seite. Vom Anhänger fielen mehrere Tonnen Getreide auf den Standstreifen und in den Graben. Betriebsstoffe liefen ebenfalls aus.

Der Unfall ereignete sich nicht all zu weit entfernt von der „Raststätte Fuchsberg“. Der Fahrer blieb unverletzt, wurde aber vorsorglich durch Rettungssanitäter behandelt.

Die Bergung des Fahrzeugs und der Ladung dauerte lange. Die A 20 war im Bereich der Unfallstelle nur noch einspurig passierbar. Gegen 14 Uhr hatte sich bereits ein sieben Kilometer langer Rückstau gebildet. Aufgrund der Bergungsarbeiten erfolgte dann ab 15 Uhr eine stundenlange Vollsperrung. Die ausgeschilderte Umleitung führte weiträumig ab der Anschlussstelle Neukloster. Der kürzeste Weg für die Kraftfahrer war auf der L 101 über Glasin und dann weiter auf der L 10 in Richtung Satow.

Die auch mögliche Route über Neukloster und Bützow auf der L 14 und in Bützow weiter über die L 11 bis zur A 20-Anschlussstelle Kröpelin war ungleich weiter.

 

zur Startseite

von
erstellt am 21.Apr.2017 | 16:19 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen