zur Navigation springen

Erika Hartung stellt erstmals in Weberin aus : Bilder voller anziehender Farbigkeit

vom

Die Bilder der neuen Ausstellung scheinen ein Auftragswerk zu sein, so harmonisch passen sich Motive und Farben dem Raum an. Doch Erika Hartung, die hier ihre Arbeiten zeigt, ist zuvor nur ein einziges Mal hier gewesen.

svz.de von
erstellt am 24.Aug.2012 | 10:53 Uhr

Weberin | Die Bilder der neuen Ausstellung im Café Naschwerk in Weberin scheinen ein Auftragswerk zu sein, so harmonisch passen sich Motive und Farben dem Raum an. Doch weit gefehlt - Erika Hartung, die erstmals im Café eine kleine Auswahl ihrer Arbeiten zeigt, ist zuvor nur ein einziges Mal hier gewesen; die Bilder sind aus ihrem Bestand.

Sich das Café einmal anzuschauen, sei eine Empfehlung gewesen, sagt die Brüsewitzerin, Jahrgang 1952, die als Lehrerin für Mathematik und Kunsterziehung arbeitet und nur in den Ferienwochen malt. "Also kam ich hier her und habe mich sofort wohlgefühlt bei so viel Farbigkeit und den schön gestalteten Dingen", schwärmt Erika Hartung. Sie malt am liebsten in Acryl, "weil ich draußen male und das schnell trocknet", sagt sie. Und nur ganz selten werde zu Hause noch einmal etwas nachgearbeitet. Für ihre Bilder steht die Natur Pate, weil Farbe sie unwahrscheinlich anziehe, gesteht sie, aber auch bestimmte Orte oder Arrangements. Wenn sie so etwas sieht, muss sie einfach malen. Wie beispielsweise die mit einer Gardine geschützten Kirschen und den daneben stehenden Stuhl bei Bauer Schnelle nahe Anklam, wo sie mit einer kleinen Malgruppe seit zehn Jahren regelmäßig auf den Hof kommt. Dem Thema Stühle hat sie sogar eine Reihe gewidmet, einige Bilder sind jetzt im Weberiner Café zu sehen. "Das war ein Wunsch von Ulrike Schütze, die Bilder auf meiner Internetseite gesehen hat", sagt Erika Hartung.

Ulrike und Ed Schütze, Inhaber des Cafés und selbst sehr kreativ, geben seit mehreren Jahren Künstlern die Möglichkeit, bei ihnen auszustellen.

Erika Hartung bezeichnet ihre "Stühle", aber ebenso ihre "Räume", gemalt u. a. in Hotels, als Kontrastprogramm. Denn am liebsten ist sie in der Landschaft. "Die Natur ist der Lehrmeister! Möglichst nicht die gestaltete", schreibt sie auf ihrer Internetseite. Durch das Draußenstehen bei jedem Wetter - auch in den Winterferien im Malkurs in Saßnitz - habe sie gelernt, zügig zu malen. Draußen spüre sie die Kraft der Natur, aus der sie schöpfen und wo sie sich freimalen könne, zeigt sie sich dafür dankbar.

Die neue Ausstellung im Café Naschwerk in Weberin kann sonnabends und sonntags zu den Öffnungszeiten besichtigt werden. Bei Interesse können die Bilder auch käuflich erworben werden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen