Alt Necheln : Biberbestand hat sich eingepegelt

Im ehemaligen Pferdestall von Caroline Lindemann fanden die Vorträge statt, hier spricht Jan Lippke, stellvertretender Naturparkleiter.
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Im ehemaligen Pferdestall von Caroline Lindemann fanden die Vorträge statt, hier spricht Jan Lippke, stellvertretender Naturparkleiter.

Im Naturpark Sternberger Seenland leben geschätzte 321 Nager. 17. Bibertag MV in Alt Necheln mit Vorträgen und Exkursionen

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17. April 2016, 20:45 Uhr

Der Biberbestand im Naturpark Sternberger Seenland hat sich eingepegelt und ist über die Jahre relativ gleichbleibend. „Viel mehr gibt die Landschaft an Nahrung nicht her“, sagt dessen stellvertretender Leiter Jan Lippke. Auf dem 17. Bibertag MV am Sonnabend in Alt Necheln nannte Mario Krüger, Ranger und Wachtleiter im Naturpark, die Zahlen aus dem Monitoring im Winterhalbjahr 2015/2016: Es gibt 169 bekannte Reviere, sechs mehr als im Vorjahr. Davon wurden 43 Reviere aufgegeben, die die Ranger aber weiterhin im Blick behalten, weil sie durch Jungtiere wieder besetzt werden könnten. Bei 48 Einzeltieren und 78 Revieren mit Jungtieren, fünf weniger als im Vorjahr, werde von geschätzten 321 Bibern im Naturpark ausgegangen – zehn weniger als beim vorhergehenden Monitoring. Franziska Neubert von der Gesellschaft für Naturschutz und Landschaftsökologie e. V. hatte zuvor den Bestand in MV mit geschätzten 2100 Bibern beziffert. Im Winterhalbjahr 2001/2002 habe es – auch dank Ehrenamtler – die erste landesweite Kartierung von Bibervorkommen gegeben, informierte sie, dann alle drei Jahre bis letztmalig 2013/14. Künftig wolle man versuchen, dies alle sechs Jahre durchzuführen, so Neubert.

Der Bibertag ist Information, Diskussion und Austausch. An Beispielen zeigte Jan Lippke Landnutzungskonflikte auf, nannte aber gleichzeitig Lösungen aus der Praxis. Dass der Biber sich an einen schönen Bestand von Weiß- und Küstentannen bei Gädebehn herangemacht habe, hätte sie schon überrascht, so Lippke.

 
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