Naturpark Sternberger Seenland : Biber-Schwerpunkt um Warin

Biberdamm an den ehemaligen Fischteichen bei Klein Labenz.
Biberdamm an den ehemaligen Fischteichen bei Klein Labenz.

Der Bestand im Naturpark hat sich bei 170 Revieren eingepegelt

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28. März 2018, 12:00 Uhr

„Die Population um Warin ist noch etwas dichter zusammengerückt“, sagt der Biber-Experte Mario Krüger, Ranger im Naturpark Sternberger Seenland. Die Zunahme zeichnete sich hier bereits seit zwei, drei Jahren ab.

Allein rund um Mankmoos gibt es aktuell mehrere Biber-Familien sowie Einzeltiere. Der Ranger nennt „in Mankmoos den Karpfenteich, oberhalb des Feuerlöschteichs, an der Straße nach Mankmoos-Ausbau sowie das Hechtholz in Qualitz“. Und auf der Landesstraße zwischen beiden Dörfern gibt es für den Bereich des Naturparks Sternberger Seenland an einem Durchlass „die einzige Dauergenehmigung der Unteren Naturschutzbehörde zum Entfernen des Biberdamms. Sie wurde 2018 gerade für drei weitere Jahre verlängert“, informiert Mario Krüger. Die Straßenmeisterei kontrolliere regelmäßig, „sie ist auf Zack“, betont der Ranger.

Das 2017er-Wetter mit den vielen Niederschlägen führte dazu, dass die Biber laut Krüger wegen des hohen Wasserstandes nicht so viele Dämme bauten. So gab es etwa den für den Herbst typischen Nahrungsdamm an der Göwe diesmal nicht.

Die Biber-Verbreitungskartierung für das Winterhalbjahr 2017/2018 ist im Naturpark unterdessen abgeschlossen. Die Daten der bekannten 170 Reviere müssen noch in die Datenbank eingepflegt werden. Die Gesamtanzahl der Biber im Naturpark habe sich auf einem Level eingepegelt. Die Verteilung der Reviere im Naturpark veränderte sich jedoch etwas. „In Richtung Mildenitz sind ein paar mehr aufgetreten, der Nachbarnaturpark Nossentiner/Schwinzer Heide hat einige Tiere von uns abgekriegt“, so Krüger. Die kompletten Zahlen gibt er auf dem Bibertag in Alt Necheln bekannt, diesmal am 14. April.

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