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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

23. Oktober 2017 | 11:37 Uhr

Alt necheln : Biber ist in der Heimat zurück

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

157 Reviere wurden im vergangenen Jahr im Naturpark Sternberger Seenland gezählt.

„Der Biber ist neben dem Menschen der Einzige, der sein Umfeld gezielt nach eigenen Bedürfnissen gestaltet“, weiß Mario Krüger. Der Ranger vom Naturpark Sternberger Seenland informierte beim 15. Bibertag im „Haus Biber & Co.“ in Alt Necheln über den aktuellen Tierbestand. Der Naturpark gehört nach vielen Jahren wieder zu den größten Verbreitungsgebieten des Bibers in Deutschland. 157 Reviere wurden 2013 gezählt, zehn mehr als im Jahr davor.

28 Reviere seien erkennbar aufgegeben worden. 50 Einzeltiere wurden festgestellt, aber 78 Reviere, wo die insgesamt 273 Biber sich reproduzierten, also Nachwuchs zur Welt brachten. „Wir gehen
aktuell von einem Bestand von 323 Individuen aus.“ Inzwischen sei die Phase der Stagnation erreicht. In den siebziger Jahren habe der
Biber in der Region als ausgestorben gegolten.

Peter Ibe von der Naturschutzstation Steckby (Sachsen-Anhalt) fing in 20 Jahren rund 500 Elbebiber, um sie in Mecklenburg-Vorpommern zu verteilen. Sogar Dänemark und die Niederlande meldeten Bedarf an.

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Tageszeitung und auf Epaper.

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