Brüel : Biber findet auch am Brüeler Bach schmackhafte Nahrung

Nager findet paradiesische Zustände vor.

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23. März 2014, 15:27 Uhr

„Das ist ein typischer Fressplatz“, sagt Mario Krüger. Der Ranger und Biberexperte im Naturpark Sternberger Seenland zeigt auf den Kegelschnitt, den der Nager an einer Weide am Brüeler Bach im Alleeweg hinterlassen hat. Weiden sind dessen Lieblingsnahrung, weiß er. Der Biber fällt den Baum, nagt sich die Äste klein und schleppt sie ans Wasser heran. Er hält sich damit sozusagen einen Fluchtweg offen. „Wenn Feinde nahen, könnte er sofort abtauchen“, sagt der Experte.

Eine Biberburg gibt es in diesem Bereich nicht. Vermutlich gehöre der Fressplatz zu den Bibern im Bohland, sagt Krüger. Zwei Tiere habe man dort gesehen, auch in diesem Jahr. Allerdings hätten sie dort keine Burg gebaut. „Deren Unterhaltung ist mit Aufwand und Energie verbunden, deshalb entscheidet sich der Biber bei Steilufern wie dort für eine Erdröhre“, begründet er.

Der Fressplatz am Brüeler Bach ist sauber beräumt, hier findet sich kein umherliegender Ast mehr. Dafür gibt es Bissspuren an einem Weidenstamm. „Man sollte mit dem Wegräumen solange warten, bis die Bäume entrindet sind oder die grüne Vegetation hochkommt“, rät Krüger.

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