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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

23. November 2017 | 01:18 Uhr

Warin : Betriebserlaubnis für Wariner Kita verlängert

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Die Kinder werden befristet weiter in der jetzigen Einrichtung unter Trägerschaft der Volkssolidarität betreut.

von
erstellt am 26.Dez.2014 | 16:33 Uhr

Eine im Raum stehende Übergangslösung im Januar, bis die Kita-Container auf dem Ziegelberg zur Verfügung stehen, ist vom Tisch. Die Mädchen und Jungen aus der Kita „Kinderland“ werden weiterhin dort in der Einrichtung betreut. Der Landkreis Nordwestmecklenburg hat der Volkssolidarität (VS) als Träger befristet die Betriebserlaubnis verlängert.

In der Vorwoche, als Bürgermeister Michael Ankermann zufolge die VS nach einem Auslaufen der Betriebserlaubnis zum Jahresende die Räume am Fritz-Reuter-Platz nicht zur Verfügung stellen wolle (wir berichteten), hatte sich die Stadt um Ausweichmöglichkeiten bemüht. Als Varianten wurden sowohl die Grundschule, wo der Hort bereits einen Raum nutzt, als auch das Technologie- und Gewerbezentrum (TGZ) in Waldeck in Erwägung gezogen. Beides hätte aber bedeutet, dass zwei Umzüge innerhalb weniger Wochen nötig gewesen wären. „Das wollten wir mit Blick auf die Kinder möglichst vermeiden. Deshalb haben wir noch einmal mit Vertretern des Landkreises beraten und wurde die Betriebserlaubnis der VS bis 28. Februar verlängert“, so Ankermann am Dienstagnachmittag gegenüber SVZ. In einem Brief des VS-Kreisverbandes Mecklenburg-Mitte an die Eltern (Datum: 22. Dezember), in dem die Vorstandsvorsitzende Barbara Schäfer unserer Zeitung Falschinformationen unterstellt, ist von einer Verlängerung der Trägerschaft um drei Monate die Rede. Uns erreichte dieser Brief, von der VS am gleichen Tag datiert wie der an die Eltern, am 24. Dezember. Ob die Betriebserlaubnis um zwei oder drei Monate verlängert wurde, ließ sich über die Feiertage nicht klären.

Die Erzieherinnen, die das DRK als neuer Träger übernehmen möchte, würden dem Bürgermeister zufolge nach wie vor auf einen Überleitungsvertrag warten. Einige hätten sogar im Rathaus nachgefragt, wie es weitergeht, weil ihnen anscheinend Informationen ihres Arbeitgebers fehlten. Laut Ankermann hatte die VS in einem Vertragsentwurf „unannehmbare Forderungen“ an das DRK.

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