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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

16. Dezember 2017 | 04:37 Uhr

Brüel : Betreutes Wohnen feiert rundes Jubiläum

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Das ehemalige Brüeler EOS-Schulhaus ist heute Heimstatt für ältere Menschen mit Rundum-Betreuung.

svz.de von
erstellt am 07.Okt.2015 | 07:51 Uhr

Das Haus in der Brüeler Schulstraße 15 hat schon mehrere Generationen kommen und gehen sehen. Viele Jahre wurde es als Erweiterte Oberschule (EOS) für junge Menschen genutzt. Und seit nunmehr zehn Jahren werden hier ältere Menschen im Auftrag der Volkssolidarität betreut. Nachdem die Volkssolidarität das Haus als Generalmieter angemietet hatte. Seitdem ist hier das Betreute Wohnen etabliert. Mit insgesamt 23 Wohnungen bietet es den Bewohnern eine sichere Heimstatt und gute Betreuung an – wobei deren Selbstständigkeit gewahrt bleibt. Auch sind noch ein paar Wohnungen frei sind. Und noch ein weiteres Angebot lässt aufhorchen: die Urlaubs-Verhinderungspflege. Will heißen: Wenn Familienmitglieder, die zu Hause ihre Angehörigen pflegen, zeitweilig mal in Urlaub fahren wollen, so können sie guten Gewissens ihre Lieben dort zur Betreuung abgeben.

Ein kleiner Rückblick: Am 1. Oktober 2005 wurde hier die erste Wohnung bezogen. Hannelore Krüger, langjährige und beliebte Hausdame, hat eine Chronik mitgebracht, die ihr Hausbewohner einst geschenkt haben. Diese zeugt von den schweren Anfängen, als das Haus buchstäblich noch „im Matsch“ stand. „Es sah damals ganz schlimm aus“, so Hannelore Krüger. „Um schadlos ins Haus zu gelangen, legten wir alte Auslegware bis zur Haustür.Doch als alles fertig war, freuten wir uns um so mehr.“

Zu den ersten Mietern im Hause gehörten Hannelore Köbernick, heute 87, Elsbeth Bartels, 86, und Gerda Dornbusch, 81. Erstere erinnert sich noch genau daran. Und sie schwärmt von „ihrem“ Haus. „Mir gefällt es hier wunderbar. Ich habe eine sehr schöne Wohnung. Und in unserer Gemeinschaft lebt es sich richtig gemütlich. Zudem haben wir viele Veranstaltungen im Haus. Unser Motto: Miteinander-Geselligkeit-Fürsorge.“ Auch Elsbeth Bartels ist begeistert, seit sie mit ihrem Mann Günther hier lebt. „Ich mache noch viel allein, koche, pflege die Anlagen rund um das Haus. Und unsere Betreuer, zumeist Ehrenamtliche, machen wirklich alles möglich, damit es uns gut geht.“

Nun begingen die Bewohner des Betreuten Wohnens bereits den zehnten Jahrestag des Betreuten Wohnens. Und das mit einer liebevoll gedeckten Frühstückstafel. Mädchen und Jungen von der Kita „Kinderparadies“ gratulierten mit einem bunten Programm.

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