Thurow : Bestandsaufnahme in Thurow

Auf dem Gelände des ehemaligen Kreisbetriebes gibt es viele zerfallene Gebäude. Fotos: roswitha spöhr
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Auf dem Gelände des ehemaligen Kreisbetriebes gibt es viele zerfallene Gebäude. Fotos: roswitha spöhr

Auf dem Gelände des früheren Kreisbetriebes für Landtechnik gibt es Bewegung

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06. April 2016, 12:00 Uhr

Vor einem Jahr hatte die Stadt Brüel den ehemaligen Kreisbetrieb für Landtechnik (KfL) in Thurow ersteigert und unabhängig von den Eigentumsverhältnissen schon 2012 einen Antrag auf Aufnahme in das Rückbauprogramm zur Sanierung devastierter Flächen im ländlichen Raum gestellt.

Über drei Hektar groß ist die Fläche des früheren KfL, die sich auf mehrere Flurstücke im Dorf verteilt, u. a. verkehrsgünstig an der B104.

Mitte März diesen Jahres erteilte das Landwirtschaftsministerium nun die Genehmigung für einen vorzeitigen Maßnahmebeginn. „Das bedeutet aber nicht, dass die Stadt Anspruch auf Fördermittel hat“, macht Brüels Bürgermeister Jürgen Goldberg deutlich.

„Jetzt werden Angebote für die Planungsleistungen eingeholt“, erklärt Horst Köbernick vom Amt für Grundstücks- und Gebäudemanagement in Sternberg den nächsten Schritt. Dazu gehören u. a. der Aufmaß der bestehenden Gebäude und daraus resultierend, was abzureißen ist, eine Bestandserfassung der zu schützenden Tierarten und die Erarbeitung eines artenschutzrechtlichen Fachbeitrages. Vorgeschrieben ist ebenso die Erarbeitung eines Gefahrstoffkatasters. Goldberg weiß von einer früheren Untersuchung auf dem Areal. 1993 hat es eine Umweltverträglichkeitsprüfung gegeben. „Parallel zu allen Arbeiten müssen wir uns Gedanken machen, was mit der Fläche passieren soll“, so der Brüeler Bürgermeister.

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