Brüel : Bentazon im Brüeler Trinkwasser.

U. a. aus diesem Brunnen erfolgt jetzt die Trinkwasserversorgung.
U. a. aus diesem Brunnen erfolgt jetzt die Trinkwasserversorgung.

Jetzt ermittelt auch die Wasserschutzpolizei.

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28. November 2014, 14:54 Uhr

Die mea Energieagentur GmbH, der Betreiber des Brüeler Wasserwerkes, hat aufgrund des mit dem Pflanzenschutzmittel Bentazon belasteten Trinkwassers eines Brunnens in Brüel bereits am 17. November Anzeige gegen Unbekannt bei der Wasserschutzpolizei gestellt, wie Pressesprecherin Dr. Diana Kuhrau gestern auf SVZ-Nachfrage bestätigte. Die Wasserschutzpolizei ermittelt. „Gemeinsam suchen wir weiter mit Hochdruck nach der Schadstoffeintrittsquelle, die möglicherweise Rückschlüsse auf den Verursacher zulassen kann“, erklärt mea-Geschäftsführer Torsten Hinrichs. Auch die Untere Wasserbehörde des Landkreises Ludwigslust-Parchim habe eigene Ermittlungen eingeleitet. Das Gesundheitsamt hatte bei seiner turnusmäßigen Untersuchung der Trinkwasserqualität erstmalig in diesem Herbst auf Bentazon geprüft. „Der Prüfumfang hat sich erheblich erweitert“, erklärt Hinrichs dazu. Das Gesundheitsamt kontrolliere die Werte des gesperrten Brunnens weiterhin jeweils zu Anfang des Monats. Wie SVZ informierte, erhalten die Brüeler und weitere Bezieher ihr Trinkwasser nun aus zwei anderen Brunnen.

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