Warin : Beliebter Weg wieder offen

Eigentümer Christian Mews hat den beliebten Weg wieder geöffnet.
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Eigentümer Christian Mews hat den beliebten Weg wieder geöffnet.

Einvernehmliche Lösung zwischen Eigentümer und der Stadt Warin allerdings bisher nicht gefunden

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14. März 2016, 05:00 Uhr

Das wochenlange Ärgernis bei vielen Warinern hat ein Ende. Der beliebte und viel genutzte Weg von der B 192 durch die Gärten bis zur Straße am Glammsee ist wieder offen. Der unbefestigte Pfad führt auf ca. 70 Metern über das Grundstück von Christian Mews. Zum Jahresbeginn hatte dieser die Abkürzung mit einem Bretterzaun dicht gemacht (SVZ berichtete). „Bei den derzeitigen Witterungsbedingungen bin ich für den Erhalt der Verkehrssicherung verantwortlich. Darum habe ich den Zugang geschlossen“, so Mews im Januar gegenüber SVZ. Bei Blitzeis sei „eine Dame gefallen. Zum Glück gab es nur einen blauen Fleck“, bemerkte Mews gestern.

Angesichts des nahenden Frühlings entfernte dieser den Bretterzaun nun wieder. Dabei wurde er unterstützt von Nachbarn sowie durch Bauunternehmer Jürgen Tobien, der per Radlader zwei Kubikmeter Füllmaterial in den löchrigen Weg auf Höhe des Mews-Grundstücks einarbeitete.

Den Schlängelpfad benutzen die Kleingärtner ebenso wie die Anwohner aus Waldheim, des Glammsee-Wohngebietes sowie die Nutzer der Ferienhaussiedlung. Und auch bei Urlaubern und Wanderern ist er beliebt. Mews öffnete die Abkürzung wieder, obwohl die Gespräche zwischen ihm und der Stadt Warin bisher keine endgültige Einigung brachten. Christian Mews geht aber davon aus, „dass es in den nächsten Wochen zu einer Vertragsunterzeichnung kommt“. Er bietet der Stadt den Fußweg „dauerhaft für einen Euro pro Jahr Pacht an“. Einen Verkauf der Fläche lehnt er ab. Ziel eines gemeinsamen Pachtvertrages ist aus Sicht des Eigentümers, „den Weg in dauerhafte Verantwortung und Pflege der Stadt zu bringen“, da er ausschließlich durch die Öffentlichkeit genutzt werde. Der Weg durch die Gartenanlage ist bei Regen zudem nur eingeschränkt nutzbar. Ferner sind seit Jahren die einst angebrachten Papierkörbe nicht mehr vorhanden, so dass Reste aller Art u.a. übern Gartenzaun „entsorgt“ werden.

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