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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

21. Oktober 2017 | 10:31 Uhr

Brüel : Bei Stadtfest leben Teenie-Tage auf

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Zur Stadtwette am 4. Juni sind Mitwirkende der seinerzeit beliebten Veranstaltungen gefragt. Das Entenrennen am Abend zuvor gibt den Auftakt zum Brüeler Stadtfest.

von
erstellt am 25.Mai.2016 | 21:00 Uhr

Beim diesjährigen Brüeler Stadtfest, das am 3. und 4. Juni stattfindet, leben die Teenie-Tage wieder auf, die von 1994 bis 2005
jedes Jahr stattfanden und sich großer Beliebtheit erfreuten. Sie lockten jeweils 500 bis 600 Besucher in die Stadthalle. Nun sind Mitwirkende von einst gefragt: Mindestens 30 von ihnen müssten an dem Sonnabend um 14.30 Uhr auf der Bühne stehen, um die Stadtwette zu gewinnen. Heike Wiechmann und Michael Schwertner von der „Soko Stadtfest“ sind ausgesprochen zuversichtlich, dass das gelingt. „Naja, wir haben die Latte absichtlich nicht zu hoch gehängt“, räumt Schwertner lächelnd ein. Als Wettpate stellt sich Kreistagspräsident Olaf Steinberg aus Sternberg. Verliert er, wovon die Organisatoren überzeugt sind,
gehen 500 Euro an die Brüeler Jugendfeuerwehr, die dringend ein neues Fahrzeug braucht.


Zahl der Quietschenten erneut aufgestockt


Den Auftakt zum Stadtfest gibt wie in den beiden Vorjahren das Entenrennen am Freitagabend auf dem Mühlenbach. Start ist um 19 Uhr an der alten Feuerwehr. Schon ab eine Stunde vorher können die Entenrennenpässe erworben werden, die noch nicht im Vorverkauf weggegangen sind. Dieser läuft bereits im Friseursalon „Haarmonie“, bei EP Westphal und im Mehrgenerationenhaus. Pro Ente, die ins Rennen geschickt wird, sind drei Euro zu zahlen. Die Einnahmen fließen größtenteils als Preise zurück, die nicht nur für die schnellsten, sondern auch für die lahmsten Schwimmer aus Gummi vergeben werden.

Die Soko rechnet wieder mit großer Resonanz. Beim ersten Mal 2014 waren es 200 quietschgelbe Enten, im Vorjahr schon 100 mehr. Daging etwa die Hälfte im Vorverkauf weg und von den anderen blieb auch keine übrig. Deshalb wurde in diesem Jahr noch einmal aufgestockt, so dass nun 350 Stück zur Verfügung stehen.

Die Versorgung ist ebenfalls gesichert, betonen Wiechmann und Schwertner. Und nach dem Entenrennen geht es im Zelt auf dem Festplatz in der Schulstraße weiter. Hier findet gewissermaßen „eine Generalprobe“, so Schwertner, für die Stadtwette statt, denn da treffen sich bereits Mitwirkende der Teenie-Tage. „Es sind Leute mittlerweile um die 30 Jahre, die sich über das Remake bestimmt freuen. Auf einer großen Leinwand zeigen wir Bilder aus der Zeit.“

Am Sonnabend, 4. Juni, wird von 11 bis gegen 16 Uhr auf dem Festplatz ein buntes Treiben für Alt und Jung veranstaltet. Dazu gehören ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Künstlern aus der Region sowie unterschiedlichste Angebote zum Zuschauen, Mitmachen, Probieren und Kaufen. Seit längerer Zeit gebe es auf dem Stadtfest auch wieder ein Kinderkarussell, kündigen die Organisatoren an, zudem einen Quadparcours, wenn das Wetter mitspielt.

Das Stadtfest werde von zahlreichen Vereinen unterstützt. „Nur durch ihre Mitarbeit sowie Zuwendungen von Sponsoren ist es überhaupt möglich, so eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen“, sagt Schwertner
anerkennend. Es werde Geld gebraucht, aber genauso das aktive Mittun bei Vorbereitung und Durchführung.

Die Abendveranstaltung mit Musik und Tanz im Festzelt beginnt um 20 Uhr. Dafür gibt es an den gleichen Stellen wie für das Entenrennen einen Kartenvorverkauf. Dort sind fünf Euro pro Person zu bezahlen, an der Abendkasse sieben. Die Soko wirbt dafür, vom Vorverkauf reichlich Gebrauch zu machen. „Der sei mit ein Gradmesser für die Größe des Festzeltes. Bei Bedarf können wir kurzfristig ein größeres Zelt nehmen“, sagt Schwertner. Bislang sei eines in der Größe 20 mal 10 Meter geordert.


Sachspenden für Tombola gesucht


Für eine Tombola auf dem Stadtfest sucht die Rheuma-Liga Brüel weitere Sachspenden. Die Einnahmen gehen an die Brüeler Kita „Kinderparadies“. Diese benötigt neue, vom Tüv geprüfte Spielgeräte. Der Erlös aus der Tombola soll als „Anschubfinanzierung“ dienen. Auch Geldspenden werden dafür gern entgegen genommen. Mehr Informationen gibt Marlies Schulz unter Telefon 038483 / 23850 oder donnerstags von 13 bis 16 Uhr im Vereinszimmer der Rheuma-Liga im Bürgerhaus.

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