Passee/Warin : Bei der Wahl 6:3 für Krasemann

Lars Krasemann, hier bei seiner Wahl zum Wehrführer von Neukloster im Jahr 2007, wo ihm seinerzeit Marion Fiebenitz vom Amt Neukloster-Warin sowie Bürgervorsteher Heinz Laufke gratulierten, wurde am Montagabend in Passee zum neuen Amtswehrführer gewählt.
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Lars Krasemann, hier bei seiner Wahl zum Wehrführer von Neukloster im Jahr 2007, wo ihm seinerzeit Marion Fiebenitz vom Amt Neukloster-Warin sowie Bürgervorsteher Heinz Laufke gratulierten, wurde am Montagabend in Passee zum neuen Amtswehrführer gewählt.

Feuerwehrchef von Neukloster gewinnt in Passee die Abstimmung zum neuen Amtswehrführer gegen den Wariner Stephan Buchs.

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22. September 2015, 21:20 Uhr

Berufsfeuerwehrmann Lars Krasemann (39), seit 2007 Chef der Freiwilligen Feuerwehr Neukloster, ist der neue Amtswehrführer im Amt Neukloster-Warin. Neben ihm hatte auch der stellvertretende Wariner Feuerwehrchef Stephan Buchs kandidiert (SVZ berichtete).

Bei der Abstimmung am Montagabend im Gemeindehaus von Passee setzte sich Krasemann, der bei der Wismarer Berufsfeuerwehr arbeitet, mit 6:3 Stimmen durch. Stimmberechtigt waren die Chefs der neun Amtswehren aus Glasin/Babst, Jesendorf, Krassow, Lübberstorf, Neukloster, Passee, Warin, Zurow und Züsow.

„Er war selbst überrascht, dass es so klar war“, gab Warins Wehrleiter Timo Untrieser gegenüber SVZ die Reaktion Krasemanns wieder. Dieser war gestern für Nachfragen übrigens ebenso nicht erreichbar wie sein unterlegener Gegenkandidat.

Lars Krasemann muss nun noch vom Amtsausschuss vereidigt werden und die Ernennungsurkunde erhalten. Aber das sind Formalien.

Der Neuklosteraner wurde für sechs Jahre als Nachfolger des Züsowers Thomas Fischer gewählt, der zum 1. Mai dieses Jahres aus beruflichen Gründen den Posten niedergelegt hatte. Fischer, der gerade seinen Kfz.-Meister macht, hatte den Posten drei Jahren inne. Zuvor war acht Jahre lang Uwe Börner, Neukloster, der oberste Feuerwehrmann im Amt gewesen.

Interimsmäßig übte seit Mai Rainer Müller die Funktion des Amtwehrführers kommissarisch mit aus. Der Chef der Krassower Wehr ist seit 16 Jahren stellvertretender Amtswehrchef. „Ich habe sie alle ,überlebt‘“, so Müller. Dass mit Krasemann jetzt wieder einer von einer großen Wehr gewählt wurde, befürwortet der Krassower: „Das ist für die kleinen Wehren gut, weil bei einer großen Wehr einfach mehr Leute da sind, wenn der Amtswehrführer Unterstützung braucht.“

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