Brüel : Begeisterte Zuhörer am Lesestrand

Nach der Lesung ließ sich Achim Wendlandt gleich ein Buch von Heidi Wendt signieren.  Fotos: roswitha spöhr
Nach der Lesung ließ sich Achim Wendlandt gleich ein Buch von Heidi Wendt signieren. Fotos: roswitha spöhr

Heidi Wendt las am Roten See aus „Bitte wend(t)en! Der Fisch meines Lebens“.

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20. Juli 2014, 15:38 Uhr

Wenn man es nicht ausprobiert.... Im Freien zu lesen, war auch für Heidi Wendt, Standesbeamtin im Amt Neukloster-Warin, eine Premiere. So blieb sie denn ein wenig skeptisch, hatte der Einladung von Jörg-Peter Krüger, am Sonnabendabend mit ihm gemeinsam den ersten Lesestrand in MV zu eröffnen, aber sofort zugesagt.

Bei herrlichem Wetter auf wunderbarem Waschkies – 136 Tonnen waren nur für den Lesestrand angefahren worden – hatten es sich die Gäste auf den Liegen bequem gemacht.

Er fühle sich heute wie Ernest Hemingway, begrüßte Krüger und erklärte, warum er sich einen Whisky genehmige und eine Zigarre. So stelle er sich einen Strand vor, dazu die Sonne... Er rauche selten, gestand er, immer dann, wenn er sich einen Traum erfülle. Wie mit diesem Lesestrand, eine Idee, die er aus seinem Türkeiurlaub mitgebracht hatte (SVZ berichtete). Bei solchen Ideen überlege er dann auch nicht, ob sich das rechne und ob es angenommen werde, so Jörg-Peter Krüger. Trotzdem: „Ich hoffe, dass er von den Brüelern und Gästen rege genutzt wird“, so sein Wunsch.

Heidi Wendt las aus dem neu erschienenen Buch: „Bitte wend(t)en! Der Fisch meines Lebens“, das sie zusammen mit ihrem Mann Jürgen geschrieben hat. Die selbst erlebten Geschichten entlockten den Zuhören so manches Schmunzeln, Nicken und Lachen. Dass sie nicht nur gut schreiben und vorlesen kann, sondern eine ebenso brillante Erzählerin ist, bewies sie mit ihrem „Busenelch“, eine kurios-heiter-tragische Geschichte über eine Elchjagd.

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