Brüel : Baufälliges Haus wird gerettet

Bei der Herstellung des alten Fachwerkes: Philipp Gottschalk (l.) und Marko Leppin.
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Bei der Herstellung des alten Fachwerkes: Philipp Gottschalk (l.) und Marko Leppin.

Private Investorin lässt Gebäude in Brüeler Innenstadt behutsam sanieren.

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25. Juni 2015, 23:22 Uhr

„Das ist ein Volltreffer. Wenn das Haus fertig ist, ist es topp“, zeigt sich ein Anwohner überzeugt von den dortigen Arbeiten. Das Haus mit Nebengebäude in der Sternberger Straße 21 in Brüel ist eingepackt, nur an der Hofseite können Neugierige ein wenig den Fortschritt der Handwerkerarbeiten verfolgen.

„Obwohl das Haus und das kleine daneben räumlich getrennt sind, laufen beide unter einer Hausnummer. Die beiden Häuser gehörten immer zusammen. Es ist ein Beispiel eines barocken Bürgerhauses mit einer für Brüel stattlichen Größe“, sagt Architekt Rolf Schäfer von der „schelfbauhütte“, dem bauausführenden Unternehmen in Schwerin – zugleich ein Spezialist für historische Gebäude. Über 50, oftmals auch denkmalgeschützt, hat „schelfbauhütte“ saniert. Man nehme sich in besonderer Weise der Gebäude an, die jahrelang leer gestanden hätten. Gebäude, die wegen ihres desolaten Zustandes keiner mehr haben wolle, würden so erhalten und neu belebt werden, verweist Schäfer auf den Leitsatz des Baubetriebes.

Auch das Brüeler Haus stand über Jahre leer. Es bestand Einsturzgefahr. Dann hat es Unternehmerin Fanja Pon gekauft, um es zu sanieren und fünf Wohnungen sowie einen Gewerberaum entstehen zu lassen. „Dass jemand den Mut hat, hier etwas zu machen, darüber gibt es viel Staunen“, weiß Antje Maibach, „personal assistant“ von Fanja Pon. Viele Brüeler würden das Gebäude mit der eigenen Geschichte verbinden.

Gilda Hellmann, Leiterin der Brüeler Heimatstube, weiß, dass es hier um 1920 schon ein Lebensmittelgeschäft gegeben hatte. Und auch zu DDR-Zeiten konnte eingekauft werden, u. a. in einem HO-Lebensmittelgeschäft und für kurze Zeit in einem Konsum-Spielwarenladen. 

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