Blankenberg : Bahnübergang wieder frei

An Gleisbett und Fahrbahn erfolgen die Restarbeiten: Heute im Verlaufe des Tages wird der voll gesperrte Bahnübergang für die Bundesstraße 192 in Blankenberg freigegeben.
An Gleisbett und Fahrbahn erfolgen die Restarbeiten: Heute im Verlaufe des Tages wird der voll gesperrte Bahnübergang für die Bundesstraße 192 in Blankenberg freigegeben.

Die Erneuerung der Schranken- und Lichtzeichenanlage geht bis in die zweite Julihälfte.

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03. Juni 2015, 20:24 Uhr

Die Arbeiten am Bahnübergang für die Bundesstraße 192 in Blankenberg liegen voll im Zeitplan. Am Donnerstag „im Laufe des Tages“ wird die Vollsperrung aufgehoben, sagte Bauleiter Horst Krumrey von KSG-Bau Lampertswalde bei Meißen gegenüber SVZ. Bis 18 Uhr ist sie angegeben, „aber es wird früher“. Auf eine Uhrzeit wollte Krumrey sich allerdings nicht festlegen.

Die Querungen der Gleise sind weitgehend fertig, die Gummimatten zwischen den Schienen und die Asphaltschichten eingebaut, die
Fugen vergossen. Der Bahnkörper ist im Zuge der Installierung einer modernen, rechnergesteuerten Schrankenanlage auf 40 bis 50 Metern komplett erneuert worden, von den Schienen und Schwellen bis in den Unterbau des Gleisbetts. „Dabei haben wir nur noch Restarbeiten“, so der Bauleiter. Am Montag wurden die Schienen geschliffen und die Asphaltarbeiten erledigt. „Da haben wir uns manchmal gegenseitig gejagt.“

Auch am Wochenende sei entgegen dem SVZ-Bericht von Montag gearbeitet worden. Bis Sonnabendfrüh zwei Uhr seien die drei Gleise der Hauptstrecke gestopft worden, ab 14 Uhr die der Nebenstrecke. „Und wir waren auf der Strecke fünf Kilometer raus und haben den Funkanrückmelder gebaut. Das ist die Schaltstelle, wo der Zug über den Magneten fährt und auslöst, dass die Schranken geschlossen werden“, erklärt Krumrey. „Am Sonntag haben wir eher Kleinigkeiten am Rande erledigt, die auch gemacht werden müssen.“ Leider habe das offenbar einen falschen Anschein ergeben. „Dumm gelaufen.“

Für seinen Bautrupp gehe es mit dem Kabelzug für die neue Schranken- und Lichtzeichenanlage weiter. „Bis Ende Juni sind wir noch im Rennen. Dann kommt Siemens und macht die Anlagen samt Schaltung“, sagt Krumrey. Wenn alles gut gehe und nichts dazwischen komme, sollte das in der zweiten Julihälfte fertig sein. Mit der automatischen Schrankenanlage müssten sich die Wartezeiten für Autofahrer „theoretisch“ etwas verkürzen.

Ein Fahrdienstleiter bleibe in Blankenberg, so lange die Weichen von Menschenhand gestellt werden. Inwieweit die Automatisierung noch weiter voranschreite, sei Sache der Bahn und sicher Zukunftsmusik. „Das geht uns nichts mehr an“, so der Bauleiter.

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