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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

21. November 2017 | 03:50 Uhr

Weberin : Bäume und Anhängsel im Café

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Manfred Thrun zeigt in der letzten Ausstellung in diesem Jahr im Weberiner Naschwerk Collagen, einiges Gemalte und kleine Figuren

von
erstellt am 01.Sep.2016 | 05:00 Uhr

Von der Decke baumeln Fische, an einer Wand hängen „Fliegende Schirme“ und auf den Fensterbänken haben lustige Tiere aus Holz ihren Platz gefunden. Manfred Thrun aus Zittow bei Schwerin zeigt in
einer neuen Ausstellung im Weberiner Café Naschwerk „vor allem Collagen, einiges Gemalte und kleine Figuren“. Zu Letzteren hätten ihn die Enkel angeregt, sagt er. „Ich wollte etwas Lustiges machen.“

Manfred Thrun ist in vielen Genres zu Hause, probiert verschiedenste Techniken nach traditioneller Machart aus, aber ebenso Gratwanderungen. „Ich liebe ungewöhnliche Materialkombinationen“, sagt der 68-Jährige. Für seine Collage „Unterm Baum“ auf Faserplatte kamen Holz, Stoff, Papier und Pappe zum Einsatz. Er verwende meistens Holz, aber manchmal finde sich auch Keramik oder Kunststoff dazwischen. Oder sogar ein aufgeschlagenes Buch.Für die Ausstellung in Weberin hat Thrun aktuelle Arbeiten ausgewählt, obwohl er auch schon Aquarelle, Radierungen und Drucke gemacht hat. Aber das hätte hier nicht so gepasst, meint er und setzt nach: „Ich würde gerne wieder malen.“

Dass der Zittower jetzt in Weberin ausstellt, habe sich über Bekannte ergeben. Petra und Harry Sticklorat aus Warin hatten sich an der von Thrun organisierten Aktion zu „Kunst: Offen“ bei Mirko Lunau in Cambs/Ahrensboek beteiligt. Beide haben auch schon in Weberin Arbeiten gezeigt: Petra Sticklorat abstrakte Bilder in kräftigen Farben, ihr Mann Nagelobjekte (SVZ berichtete). „Wir sind ins Gespräch gekommen, haben festgestellt, dass uns viel verbindet und sind inzwischen Freunde“, sagt Manfred Thrun.

Er sei dann einfach mal mit einigen seiner Arbeiten zu Ed Schütze, dem Café-Inhaber gefahren. Und hat ihn total begeistert, weil „das aus dem Herzen kommt“, bescheinigt ihm Schütze, der selbst sehr kreativ ist.

 

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