Warin/Sternberg : Badespaß in 18 Grad warmen Seen

Hisst die DLRG-Flagge am Wachturm zum Start in die Badesaison: Warins Schwimmmeister Klaus Fröhlich.
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Hisst die DLRG-Flagge am Wachturm zum Start in die Badesaison: Warins Schwimmmeister Klaus Fröhlich.

Rettungsschwimmer seit gestern in Warin und Neukloster im Einsatz

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15. Mai 2018, 20:45 Uhr

Die Badesaison 2018 im Sternberger Seenland ist eröffnet. Am Dienstag zogen Rettungsschwimmer der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) in Warin und des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) in Neukloster ihre Fahnen auf.

„17 Grad Luft, 18 Grad Wasser“ – stand gestern am Brett des DLRG-Wachturms. Schwimmmeister Klaus Fröhlich und seine Frau Karin gehen indes bereits seit Monatsbeginn täglich ins Wasser. „Seit Montag ist das richtig angenehm, vor Wochenfrist hatte das Wasser noch 14 Grad“, so Klaus Fröhlich. Als Wachleiter koordiniert er den Einsatz der Rettungsschwimmer am Großen Wariner See. Klaus Fröhlich hisste die DLRG-Flagge – als sichtbares Zeichen, dass der Strand ab sofort wieder bewacht ist. Die Saison geht hier bis zum 15. September.

Derweil bauten zwei Mitarbeiter des Wariner Bauhofs das Volleyballfeld auf, um dann zum Groß Labenzer See zu fahren, um hier am Strand die Minirutsche sowie die Begrenzungsbojen ins Wasser zu bringen.

80 bis 90 Rettungsschwimmer vom ASB-Kreisverband Schwerin-Parchim bewachen in diesem Sommer 16 Badeseen, sagt Kreisleiter Mike Stiehler. In der Region ist in diesem Jahr die Badestelle am Neuklostersee offiziell hinzugekommen, wo Monika Ernst und Sabine Deckert im Einsatz sind. Hier sind – entsprechend von Verträgen mit der Kommune – seit gestern Rettungsschwimmer vor Ort.

In der Sternberger Region beginnt die offizielle Badesaison später. Kommunen und Campingplatzbetreiber haben die Termine mit dem ASB vereinbart. Ab Pfingsten bis Ende August ist die Badestelle auf dem Zeltplatz in Kukuk bewacht. Am Bad am Sternberger See sind vom 1. Juni bis 31. August Rettungsschwimmer präsent, am Luckower See auf dem Campingplatz in Sternberg von Ende Juni bis zum Ende der Sommerferien, in diesem Jahr am 18. August. Die Badestelle am Roten See in Brüel wird in den Sommerferien (9. Juli bis 18. August) bewacht. Wie Mike Stiehler sagt, gibt es auch in diesem Jahr wieder Schwimmkurse an den Badestellen. Im vergangenen Jahr haben die Rettungsschwimmer des Kreisverbandes 1624 Kinder in mehr als 90 Kursen unterrichtet. Für die Bewachung der Strände erhalten die Ehrenamtlichen eine Aufwandsentschädigung. Das gibt es für die Kommunen nicht zum Nulltarif. Wie Eckardt Meyer, Leiter des Bürgeramtes in der Stadtverwaltung Sternberg sagt, zahlen die Städte Brüel und Sternberg mehrere tausende Euro Aufwandsentschädigung.

Neben den bewachten Badestellen haben die Kommunen noch eine Reihe von anderen ausgewiesen, die sie über die Saison im Auge behalten. Dazu gehört neben Wasserkontrollen auch die Ordnung an Land. Die Stadt Sternberg stellt über die Saison einen Mitarbeiter auf Basis einer geringfügigen Beschäftigung ein, der jeden Morgen die Badestellen in Groß Raden, an den Oberen Seen und auf der Halbinsel am Luckower See auf Sauberkeit und Beschädigungen kontrolliert. Damit die Stadt dann Bedarf sofort reagieren kann. Wie Eckardt Meyer weiter erklärt, schauen in Brüel der Bauhof und die Rettungsschwimmer nach dem Rechten. In anderen Kommunen im Amtsbereich machen das Gemeindearbeiter, Bürgermeister oder andere Ehrenamtliche.

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