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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

19. November 2017 | 04:30 Uhr

Gemeinde Bibow : Ausstellung, Lesungen und Musik

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Der Tag des offenen Denkmals lädt Besucher nach Neuhof, Bibow, Neukloster, Bad Kleinen und zahlreiche andere Orte ein.

von
erstellt am 09.Sep.2016 | 05:00 Uhr

Zwei Tage, drei Künstler und drei Materialien – mit diesem viel versprechenden Mix wartet der Verein Initiative Schloss Neuhoff in der Gemeinde Bibow zum Tag des offenen Denkmals am 11. September auf. Bereits am Sonnabend beginnt um 17 Uhr in der Galerie des altehrwürdigen Gutshauses, bei dessen aufwändiger Sanierung die
neuen Eigentümer die ersten Schritte gehen, die Vernissage der Ausstellung „Schnick-Schnack-Schnuck und Theo“. Sie zeigt Papierarbeiten von Helga Treutler aus Schwerin, Steinköpfe des Wariners Christoph von Fircks und Scherenschnitte der Hamburgerin Anna Maria Schlemmer, die auch unter dem Pseudonym Anna Fabuli arbeitet. Der international bekannte und gefeierte Klarinettist Theo Jörgensmann aus Brüel begleitet die Ausstellungseröffnung wie auch den Sonntag in dem Herrenhaus, das 1235 erstmals urkundlich erwähnt wurde, musikalisch. Am Tag des offenen Denkmals gibt es von 10 bis 18 Uhr außer der Ausstellung Lesungen, eine Filmvorführung und einen Infomarkt auf dem Freigelände unter anderem zu Farben und Baumaterialien für Altbausanierungen, aber auch Kunsthandwerk. Lesungen und Film finden nach Besucherinteresse mehrmals statt. Christoph von Fircks stellt sein Buch „Grenzverletzungen“ vor, Editha Weber, eine Sternbergerin, die nach Österreich geheiratet hat, „Fürstinnen im Grünen“ aus Mecklenburg und die erst elfjährige Nora Fischer aus Schwerin das bewegte Leben von Peter Pommes. Filmautor Frank Haase hat 30 Gutshäuser im Norden besucht und zeigt sie im Wandel der Zeiten.

Vom Barock bis zur Gegenwart

Der Bibower Kirchenbauverein präsentiert in seiner Reihe „Begegnungen in der Dorfkirche“ am Sonntag um 17 Uhr gemeinsam mit der Kirchengemeinde ein musikalisches Schmankerl. Unter dem Titel „Tango, Musette & Meer“ gastiert der Schweriner Akkordeonist Gerhard Köhler, der die Vielseitigkeit seiner italienischen Meisterinstrumente zeigen will – vom Barock bis zur Gegenwartsmusik. Es ist eine Reise in mehrere Länder mit ihren traditionellen Musiken, von Frankreich bis Argentinien. Jeder Titel hat seine eigene Entstehungsgeschichte, die der Interpret den Zuhörern unterhaltsam erzählen wird, macht Barbara Reimer, Vorsitzende des Bibower Kirchenbauvereins, neugierig. Der Eintritt ist frei, Spenden sind jedoch willkommen.

Die Dorfkirche öffnet am Tag des offenen Denkmals bereits um 14 Uhr. Die Besucher erwarten Vorträge zur Backsteingotik, Informationen zur Historie der Dorfkirche wie auch zur Geschichte des Vereins. Interesse dürften auch die restaurierten Wandmalereien finden. Mutige können unter fachmännischer Führung den Glockenturm besteigen. Im Kirchencafé gibt es selbstgebackenen Kuchen und Kaffee.

In Neukloster sind am Sonntag von 11 bis 16 Uhr die Klosterkirche, der Glockenturm (mit Führung) und die ehemalige Propstei geöffnet.

Der Förderverein „Antoniter-Hospital-Tempzin“ beteiligt sich ausnahmsweise nicht am Tag des offenen Denkmals, weil die Klosterkirche wegen des Straßenbaus weiterhin schwer erreichbar ist

Im denkmalgeschützten Mühlenkomplex Bad Kleinen eröffnet Landrätin Kerstin Weiss um 10 Uhr den Tag des offenen Denkmals im Landkreis Nordwestmecklenburg. Dazu spielt das 1. Deutsche Schrottorchester des Kunst- und Kulturvereins Pegasus auf ausgedienten Metallfässern. Neben stündlichen Führungen bis 16 Uhr werden die Machbarkeitsstudie „Revitalisierung des Mühlengeländes Bad Kleinen“ und Auszüge der Masterarbeiten von Studenten der Hochschule Wismar zum Thema Lichtdesign präsentiert. Und wer die mehr als 100 Stufen bis in die siebente Etage absolviert, wird mit einem einmaligen Blick nach Wismar, Schwerin und über die Seenlandschaft belohnt. Das Kreisagrarmuseum aus Dorf Mecklenburg beteiligt sich mit einem Aktionsstand „Vom Korn zum Mehl“. Groß und Klein können traditionell Getreide dreschen, mahlen und Stockbrot herstellen.

In der Welterbe- und Kreisstadt Wismar haben 14 Denkmale geöffnet.

>> Diese Stätten machen mit beim Tag des offenen Denkmals

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