Wendorf : Aufwändige Erdarbeiten für Brücke

Das Wasser der Göwe fließt derzeit durch Rohre. Für den Straßenverkehr gibt es eine Umfahrung vor Ort  (l. im Bild).  Fotos: rüdiger rump
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Das Wasser der Göwe fließt derzeit durch Rohre. Für den Straßenverkehr gibt es eine Umfahrung vor Ort (l. im Bild). Fotos: rüdiger rump

Eine neue Überfahrt der Göwe entsteht zwischen Wendorf und Holzendorf.

svz.de von
02. April 2014, 23:50 Uhr

In dieser Woche wird Boden ausgetauscht, nachdem die Rammarbeiten für Spundwandkästen, die den Seiten Stabilität geben, abgeschlossen worden sind. Die Arbeiten an der Landesstraße 09 von Brüel nach Crivitz laufen nach Plan. Zwischen Holzendorf und Wendorf wird eine neue Brücke über die Göwe gebaut (SVZ berichtete), ein schmaler, nur etwa acht Kilometer langer Nebenfluss der Warnow, der bei Weberin dem Glambecksee entspringt.

Das bisherige Bauwerk wurde 1960 errichtet. Durch die starke Verkehrsbelastung, besonders die übermäßige Beanspruchung in den letzten Jahren durch schwere Laster, hätten sich zunehmend Risse gebildet. Diese seien Messungen zufolge zahlreicher und auch dicker geworden, begründet Thorsten Uhlig, für Brückenbau
zuständiger Dezernent im Straßenbauamt Schwerin, den notwendigen Ersatzbau. „Da ist damals keine Bewehrung reingekommen, und die Festigkeitsklasse des Betons war auch nicht wie heute“,
so Uhlig im SVZ-Gespräch bei Baubeginn.

Für Brücken ist alle sechs Jahre eine Hauptprüfung vorgeschrieben, in der Mitte dieses Zeitraums nimmt ein Prüfingenieur die so genannte einfache Prüfung vor, die sich im Umfang unterscheidet. Zudem gibt es jährliche Bauwerksbesichtigungen sowie monatliche -beobachtungen durch Mitarbeiter des Straßenwesens.

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