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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

22. November 2017 | 21:34 Uhr

Brüel : Aufregung um gesperrten Brunnen

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Mea-Geschäftsführer widerspricht Rundfunkmeldung: Über Kostenumlegung noch nicht nachgedacht

von
erstellt am 22.Feb.2017 | 21:00 Uhr

Es gibt keine Aussagen darüber, was die Reinigung des gesperrten Trinkwasserbrunnens Nr. 8 in Brüel kosten würde, erklärte gestern auf SVZ-Nachfrage Torsten Hinrichs, Geschäftsführer der mea
Energieagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH, und widersprach damit einer Rundfunkmeldung von gestern. Im Rohwasser des Brunnens wird der Grenzwert bei dem Pflanzenschutzmittel Bentazon überschritten.

Auch über eine Umlegung von Kosten, wie im Rundfunk gemeldet, sei noch überhaupt nicht nachgedacht worden. „Es wurden Anträge auf Fördermittel gestellt, aber es gibt noch keinen Bewilligungsbescheid“, so Hinrichs. „Aktuell gibt es neben den Beprobungskosten keine zusätzlichen.“

Es sei seit längerem bekannt, dass die mea in Zusammenarbeit mit dem Frauenhofer-Institut prüfe, ob in dem gesperrten Brunnen Bentazon auf oxidativem Wege vollständig zerstört werden könne, erklärte Brüels Bürgermeister Jürgen Goldberg dazu gestern gegenüber unserer Zeitung. Er habe keine neuen Informationen von Seiten der mea erhalten, auch nicht über mögliche Kosten oder darüber, ob die im Vorjahr gestellten Anträge auf Fördermittel durch das Land positiv beschieden seien. „Die beiden anderen Brunnen, die in Betrieb sind, reichen für die Trinkwasserversorgung aus. Ich wehre mich dagegen, Panik zu machen“, so Goldberg. Gemeinsam mit der mea versuche die Stadt „ganz systematisch das Wasserproblem zu lösen“.

Die Trinkwasserversorgung für die Haushalte in Brüel, Thurow, Keez, Golchen und Weitendorf wird in Zuständigkeit der mea Energieagentur Mecklenburg Vorpommern GmbH, eine hundertprozentige Tochter der Wemag, über die Brunnen 7 und 9 auf dem Gelände des Brüeler Wasserwerkes gewährleistet. Wie SVZ mehrfach berichtete, wurde ein Brunnen, Nr. 8, wegen Grenzwertüberschreitung bei Bentazon im Rohwasser gesperrt.

 

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