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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

18. Dezember 2017 | 06:03 Uhr

Warin : Aufräumen rund ums Anglerheim

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Beim Arbeitseinsatz kontrollierten die Mitglieder des Wariner Vereins „Petri Heil“ auch die Biberstrecke am Steeder See. Zehn junge Mitglieder wurden in diesem Jahr gewonnen.

svz.de von
erstellt am 07.Sep.2014 | 19:14 Uhr

Geangelt wurde hier in den Gewässern den Sommer über recht wenig. Viele aus dem Verein seien zum Ostseeangeln gefahren, sagt Ralf Gründler, Schriftführer im Vorstand des Wariner Sportangelvereins (SAV) „Petri Heil“. Erst im Herbst, wenn dem Hecht nachgestellt werde, gehe es wieder richtig los.

Umso mehr freut sich Gründler über die zahlreiche Beteiligung beim Arbeitseinsatz am Sonnabend. „Sicher, für einige wird die Zeit knapp, ihre Pflichtstunden zu schaffen. Doch es sind wieder mehrere dabei, die die längst hinter sich haben.“ Pro Jahr sind fünf Arbeitsstunden Pflicht, ausgenommen davon die Mitglieder im Rentenalter. Danach brauche gut die Hälfte im Verein keine Arbeitsstunden zu leisten, doch die meisten beteiligten sich trotzdem.

„Heute sind wir 20 Leute. Das kann sich doch sehen lassen“, meint Gründler. Eine Gruppe mit Gewässerwart Wilhelm Kubat hatte sich gleich auf den Weg zum Steeder See gemacht, den „Petri Heil“ als Vereinsgewässer betreut. Die Angler würden die so genannte Biberstrecke abgehen, die Verbindung zwischen See und Tönnisbach, und kontrollieren, ob dem Wasser Hindernisse im Weg seien. „In
Abstimmung mit den Naturschutzbehörden dürfen wir Dämme öffnen, um den Durchfluss zu gewährleisten“, so Gründler. Die Biberburgen seien dagegen völlig tabu. „Der Schutz dieser Tiere steht vornean.“ Gäbe es Abstimmungsbedarf, werde Naturparkverwaltung oder Amt verständigt. „Mit beiden funktioniert die Zusammenarbeit“, sagt das Vorstandsmitglied vom Angelverein.

Derweil herrscht rund um das Vereinshaus am Glammsee geschäftiges Treiben. Auf dem Gelände gäbe es immer was zu tun. Müll, der auf verschiedenste Weise dorthin gelangt ist, aber kaum von den Vereinsmitgliedern stammt, wird eingesammelt, Holz gestapelt, um Platz zu schaffen und das Trocknen zu fördern, und der winzige, versandete Graben wird gereinigt. Der nimmt das Wasser auf, das durch ein Rohr vom Regenüberlauf oberhalb kommt, und leitet es in den See weiter. „Wenn es beim Gewitter richtig schüttet, schießt das Regenwasser aus dem Rohr, und dann setzt sich der Graben schnell zu“, so Gründler.
Zudem will die Steganlage am Vereinshaus immer wieder in Ordnung gehalten werden.

Der Wariner SAV hat aktuell 91 Mitglieder. Zehn konnten in diesem Jahr dazu gewonnen werden, junge Leute so um die Mitte 20. „Mit ihnen bekommen wir den Altersdurchschnitt, der bei uns sehr hoch ist, etwas herunter“, freut sich der Schriftführer des Vereins. Mit einem Griff hat er die Übersicht zur Hand. Karl-Heinz Felde und Karl-Heinz Göllnitz sind mit 83 Jahren die ältesten Mitglieder.

Jetzt warten die Wariner auf weiteren Fischbesatz vom Landesanglerverband. Karpfen und Barsch seien für den Steeder See geordert, nachdem schon Aalnachwuchs eingesetzt wurde. Der Gewässerwart sei da ständig hinterher. Bei einem Bestandsfischen
zusammen mit dem Fischer wurde ermittelt, was nötig ist, um das Gleichgewicht im See zu halten.

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